Bei der Gartenarbeit

Pfingstrosen pflegen: Beet jetzt auf keinen Fall bearbeiten

Die Pfingstrosen fangen in Kürze an zu blühen. Doch auf typische Fehler bei der Pflege sollten Hobbygärtner unbedingt verzichten.

Dortmund – Die Pfingstrosen sind bei vielen Hobbygärtnern aufgrund ihrer Blütenpracht und ihrem Duft sehr beliebt. Kein Wunder also, dass die Pflege einigen Besitzern sehr am Herzen liegt. Doch wer es zu gut meint, läuft Gefahr, etwas falsch zu machen. Drei typische Fehler sollten bei der Fürsorge unbedingt vermieden werden.

PflanzePfingstrose
Weiterer BegriffPäonien
OrdnungSteinbrechartige

Pfingstrosen haben bald Saison: Beet bei der Pflanze jetzt auf keinen Fall bearbeiten

Deshalb sollte das Beet der Pfingstrose vor allem im Frühjahr auf keinen Fall bearbeitet werden. Dies sei nach Angaben von mein-schoener-garten.de wichtig, damit die neuen Triebe der Pflanze unverletzt bleiben. Wer der Pflanze dennoch etwas Gutes tun möchte, sollte dies besonders behutsam machen.

So kann der Boden nach einem starken Regenschauer vorsichtig aufgelockert werden. Wer sein Unkraut loswerden möchte, sollte dieses lediglich jäten oder vorsichtig und flach hacken, sodass die Pflanze nicht beschädigt wird. Denn wer zu weit in den Boden eindringt, riskiert Schäden an den Wurzeln. Im schlimmsten Fall führe dies zu mehrjährigen Blühpausen der Pfingstrose. Doch auch bei der Pflege anderer Pflanzen sollten einige Tipps beachtet werden.

Pfingstrosen Saison beginnt: Warum das Teilen der Pflanze schädlich sein kann

Während andere Stauden regelmäßig geteilt werden sollen, da sie sonst schnell altern und blühfaul werden, ist diese Form der Verjüngung bei Pfingstrosen laut gartenjournal.net unnötig. Denn Pfingstrosen bleiben meistens viele Jahrzehnte an ihrem Standort, wenn dieser passend ist. Das Portal 24garten.de weiß, welche Stauden-Sorten die schönsten und pflegeleichtesten sind.

Wenn die Pfingstrose allerdings zu groß geworden ist oder der Garten umgestaltet werden soll, kann die Pflanze umgepflanzt werden. Die beste Zeit dafür ist nach Angaben von mein-schoener-garten.de im Herbst ab September. Bei Stauden-Pfingstrosen soll im Zuge dessen der Wurzelstock geteilt werden. Wichtig ist, dass Sie die Stauden nur flach in die Erde setzen, damit sie später blühen.

Pfingstrosen haben bald Saison: Pflanze im Herbst auf keinen Fall abschneiden

Ein weiterer typischer Fehler ist das Abschneiden der Pfingstrosen im Herbst. Denn im Gegensatz zu den krautig wachsenden Pfingstrosen benötigen die Strauch-Pfingstrosen in der Regel keinen Rückschnitt. Diese können Hobbygärtner genauso wie viele andere Blütensträucher einfach gedeihen lassen. Je nach Bedarf können abgestorbene oder vertrocknete Triebe beseitigt werden.

Typische Fehler sollten bei der Pflege der Pfingstrose vermieden werden.

Die Stauden-Pfingstrosen sollten Hobbygärtner hingegen bis auf eine Handbreite über dem Boden zurückschneiden, sobald das Laub der Pflanze im Herbst vergilbt. Dadurch sollen sich die Pflanze im Folgejahr wieder von unten aufbauen können. Außerdem kann Grauschimmel dadurch verhindert werden.

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