Kräuter für Garten und Balkon

Petersilie aufbewahren: Vorsicht vor giftigen Folgen – das gilt es zu beachten

Petersilie findet sich wohl in fast jeder deutschen Küche wieder. Das ist aber auch kein Wunder, denn das Kraut ist sehr gesund und passt zu vielen Gerichten.

Dortmund – Petersilie lässt sich grundsätzlich einfach anbauen und ist ein sehr dankbares Gewächs. Mittlerweile ist dieses Kraut aus den deutschen Küchen nicht mehr wegzudenken. Auf ein bestimmtes Detail sollte man bei dem Verzehr und haltbar machen aber unbedingt achten.

GattungKräuter
Botanischer NamePetroselinum crispum
Standortsonnig bis halbschattig; nährstoffreicher und feuchter Boden
Erntezeitganzjährig, sofern die grünen Blätter vorhanden sind

Tückische Wunderkraft der Petersilie mit giftigen Nebenwirkungen

Kräuter verfeinern durch ihren würzigen Geschmack nicht nur eine Vielzahl von Gerichten, sie haben auch wesentlichen Einfluss auf unsere Gesundheit. Petersilie ist zum Beispiel reich an Nährstoffen, wie Vitaminen und Mineralien. Außerdem hat sie wertvolle Inhaltsstoffe wie ätherische Öle und Polyphenole (unter anderem Myristicin, Apiol, Apigenin, Cumarine), berichtet Focus.

Apiol findet man vor allem in den Samen und in den Blüten des Krautes und ist bekannt für seine positive Wirkung auf die Verdauung und bei Nierenbeschwerden. Bei blühenden Petersilienpflanzen ist allerdings Vorsicht geboten: Hier ist der Apiol Anteil höher, sodass es bei empfindlichen Personen sogar zu Verdauungsstörungen, sowie Magen- und Darmkrämpfen kommen kann. Daher ist von dem Verzehr der Petersilien-Blüten dringend abzuraten (mehr Lifehacks bei RUHR24 lesen).

Petersilie einfrieren: So bleibt das Kraut länger frisch

Wer das Risiko des blühenden Krautes umgehen möchte, sollte die Blätter vorab ernten. Diese halten sich in einem feuchten Tuch und kühl gelagert für wenige Tage im Kühlschrank frisch. Falls man die Petersilie für einen längeren Zeitraum lagern möchte, kann man diese auch problemlos einfrieren.

Laut dem Bundeszentrum für Ernährung (BzfE) besteht hier keinerlei Gefahr, dass die Vitamine und Nährstoffe verloren gehen. Bei den Kräutern verhält es sich demnach wie bei den meisten Lebensmitteln: Die korrekte Lagerung, verlängert die Haltbarkeit und verhindert unnötiges Wegschmeißen.

Tipps und Tricks: Praktische Lifehacks zum Einfrieren von Kräutern

Viele Nahrungsmittel wie Tomaten, Blattsalate und auch Käse eignen sich nicht unbedingt zum Einfrieren. Anders ist es bei Kräutern. Bevor man die Petersilie haltbar macht, sollte man sie gründlich waschen und sie von Schmutz, Schadstoffen und Insekten befreien. Im Anschluss hat man verschiedene Möglichkeiten:

  • Der einfachste Weg ist, man bindet die einzelnen Stängel als Sträußchen zusammen, verpackt sie luftdicht in einem beschrifteten Gefrierbeutel und legt sie vorsichtig in ein dafür vorgesehenes Gefrierfach. 
  • Alternativ hackt man die Petersilie klein und portioniert sie in einem Eiswürfelbehälter zusammen mit ein wenig Wasser. So hat man für jede Gelegenheit, direkt die richtige Menge des leckeren Krauts parat. 
  • Petersilie kann man sehr gut mit anderen Kräutern wie Schnittlauch, Rosmarin und Thymian kombinieren und einfrieren.
  • Einmal eingefroren hält sich die Petersilie mindestens ein Jahr. Es ist lediglich darauf zu achten, dass die Kräuter luftdicht verpackt sind und nicht zwischenzeitlich einmal auftauen.

Rubriklistenbild: © Lena Zschirpe/RUHR24

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