PayPal: Fiese Betrugsmasche im Umlauf - so schützt ihr euch davor!

PayPal. Foto: dpa
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PayPal. Foto: dpa

Eine neue Betrugsmasche via PayPal sorgt bei Kunden für Angst und Ärger. Wir verraten euch, wie ihr euch jetzt davor schützen könnt.

Betrüger haben via PayPal eine neue dreiste Masche gefunden, um ahnungslosen Kunden im Internet um ihr Geld zu bringen. Wir verraten euch, wie ihr euch davor schützen könnt.

Es klingt so einfach: Online etwas kaufen und auf dem gleichen Weg das Geld dafür überweisen. Am besten eignet sich dazu der Bezahldienst PayPal. Nur wenige Klicks und das Geld ist beim Empfänger. Doch Vorsicht - die Einfachheit könnte gutmütigen Kunden jetzt zum Verhängnis werden.

So gehen die Betrüger bei PayPal vor

Wie RTL berichtet, haben Betrüger jetzt einen ganz neuen Weg gefunden, um illegal an Geld zu kommen. Und er ist so einfach! Alles, was sie dafür tun müssen, ist eine Funktion des Online-Bezahldienstes PayPal zu missbrauchen.

Um die dreiste Masche an einem Beispiel zu verdeutlichen, wählt RTL die Online-Schnäppchenjägerin Katja Koch. Sie fand im Internet ein unschlagbares Angebot: ein Küchengerät für 200 statt 500 Euro.

Die Verkäuferin bittet sie, das Geld per PayPal zu überweisen - damit es noch schneller geht. Um zusätzlich Gebühren zu sparen, soll Koch den Betrag über die Funktion "Familie und Freunde" versenden. Ein fataler Fehler, wie sich noch herausstellen wird.

Funktion ist nicht für Online-Shopping gedacht

Für Online-Shopping ist die Funktion nämlich nicht gedacht. Nachlesen kann man dies in den Nutzungsbedingungen von PayPal. Stattdessen ist die Funktion für Privatpersonen gedacht, die untereinander Geld teilen oder sich geliehenes Geld wieder zurückzahlen zahlen wollen. Einen Käuferschutz gibt es deswegen nicht.

Letzteres wird Katja Koch zum Verhängnis. Nach Zahlung der geforderten 200 Euro hat sie die gekaufte Ware nie erhalten. Das Geld bekommt sie nicht zurückerstattet, obwohl PayPal das normalerweise macht. Unter den richtigen Voraussetzungen jedenfalls.

PayPal-Funktion "Artikel oder Dienstleistungen bezahlen" ist korrekt

Beim Online-Shopping sollten Kunden immer die Funktion "Artikel oder Dienstleistung bezahlen" auswählen und darüber das Geld versenden. Auf diese Weise ist Käuferschutz gegeben und PayPal erstattet im Falle eines Betruges die verlorene Summe.

Wer bereits Opfer eines Betruges wurde, sollte bei der Polizei Anzeige erstatten. Die Verbraucherzentrale gibt zudem Tipps, wie man sein Geld zurückholen kann.

Das sind die aktuellen Betrugsmaschen

Betrüger finden immer wieder neue Maschen, wie sie ahnungslosen und gutgläubigen Menschen das Geld aus ihren Taschen ziehen können. Oft geben sie sich zum Beispiel als Polizisten aus . In Dortmund passierte erst vor wenigen Wochen ein krasser Fall, bei dem eine Seniorin um ihr Vermögen betrogen wurde.

Und auch beim Online-Dating scheint man for fiesen Betrügereien nicht sicher zu sein. Jüngst flog diese dreiste Tinder-Masche auf.

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