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Paypal-Betrug im Umlauf – Millionen Kunden müssen um ihr Geld fürchten

Eine Software kann Abwicklungen des Paypal-Bezahlsystems manipulieren. Nutzer sollten aufpassen.

Dortmund – Zahlreiche deutsche Paypal-User sollten sich aktuell vor einer gefährlichen Schadsoftware hüten. Zahlungen können dadurch manipuliert werden, ohne dass die Kunden es bemerken. Durch einige Tricks können sie sich allerdings vor dem Betrug schützen.

BezahldienstPaypal
Gründung1998
SitzSan José, Kalifornien, USA

Betrug bei Paypal: Neue „Allcome“-Masche – Kriminelle tricksen Kunden schamlos aus

Für Millionen Paypal-Kunden droht Gefahr, wie chip.de berichtet: Die neue Malware „Allcome“ soll Zahlungen über den Service manipulieren können, was fatale Folgen haben kann. Der gesendete Geldbetrag der Betroffenen kommt dann nämlich nicht bei den ausgewählten Empfängern, sondern bei Betrügern an (mehr Service-News bei RUHR24).

Das gelingt der Software in wenigen Schritten: Sobald Nutzer eine Empfängeradresse kopieren, wie zum Beispiel aus einer E-Mail, ersetzt die Maleware die eingegebene Adresse einfach durch eine falsche. Wenn Paypal-User die Änderung nicht auffällt und sie das Geld überweisen, landet der Betrag in wenigen Sekunden auf einem ganz anderen Konto.

Doch nicht nur bei normalen digitalen Zahlungen sollten Nutzer aufpassen, sondern auch beim Senden von Kryptowährungen über das Bezahlsystem. Auch dabei kann die digitale Währung in falsche Hände geraten.

Paypal-Betrug: Wie sich Kunden des Bezahlsystems vor neuer Schadsoftware schützen können

Paypal-Nutzer, die ein ungewöhnliches Verhalten in der Adressleiste bemerken, sollten daher in höchster Alarmbereitschaft sein. Sobald es zu Überweisungen über das System kommt, kann für eine höhere Sicherheit kontrolliert werden, ob die Adresse des Empfängers tatsächlich mit den kopierten Kontaktdaten übereinstimmt.

Aktuell existiert die Malware nach Angaben des Digital-Portals t3n nur auf Windows-Geräten. Es sei jedoch nicht ausgeschlossen, dass die Schadsoftware auch noch auf andere Services übertragen wird.

Paypal scheint ein sicherer Bezahldienst zu sein, doch Nutzer sollten aufpassen.

Betrug bei Paypal: Schadsoftware kann über mehrere Wege auf Geräte der Nutzer gelangen

Die Schadsoftware kann nach Angaben von welivesecurity.com auf verschiedenen Wegen auf die Endgeräte der Nutzer gelangen. Meistens passiert es allerdings aufgrund von Downloads, Spam-E-Mails oder auch durch externe Geräte wie beispielsweise USB-Sticks. Bereits in der Vergangenheit wurde vor Paypal Fake-E-Mails gewarnt.

Rubriklistenbild: © Felix Kästle/DPA

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