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Paprika-Reste niemals wegwerfen – Kerne lassen sich als Wundermittel verwenden

Paprikakerne sind nicht giftig und erst recht kein Abfall. Isst man sie, hat das gesundheitliche Vorteile, denn sie enthalten viele Nährstoffe.

Deutschland - Paprika ist ein beliebtes Gemüse aus der Familie der Nachtschattengewächse. Hobby-Gärtnerinnen und Hobby-Gärtner schätzen an der Pflanze die große Sortenvielfalt. Doch sobald eine geerntete Frucht auf das Schneidebrett wandert, wird ganz automatisch zum Messer gegriffen, mit dem man das Kerngehäuse der Paprika großzügig entfernt. Doch muss das wirklich sein?

GemüsePaprika
Wissenschaftlicher NameCapsicum
OrdnungNachtschattenartige

Paprika-Reste nach dem Essen nicht wegwerfen: Kerne sind ein Wundermittel

Nicht nur die weißen Paprikawände landen für gewöhnlich im Bio-Müll oder auf dem Kompost, auch die kleinen Kerne. Doch während die Wände den Geschmack der Paprika beim Kochen negativ beeinflussen, da sie Gerichte verwässern, so sollten Sie die Kerne nicht entsorgen, wie 24garten.de berichtet. Ähnlich wie in den Kernen der Papaya wird auch den Paprikakernen eine heilsame Wirkung nachgesagt. Auch Apfelgehäuse sollte man nicht in den Müll werfen.

Das steckt in den Paprikakernen:

  • Capsaicin
  • Ballaststoffe
  • Sekundäre Pflanzenstoffe

Ebenso wie Peperoni und Paprika zählt Chili zu den Nachtschattengewächsen und gehört zur Gattung Capsicum. Alle Pflanzen dieser Gattung enthalten den Stoff Capsaicin, der für die Schärfe sorgt. Rückensalben machen sich diesen Wirkstoff zum Nutzen, da die Wärmeentwicklung, die auf das Capsaicin zurückführt, Muskeln entspannt.

Paprika-Kerne nicht in den Müll werfen: Wundermittel kann sogar den Blutdruck senken

Sekundäre Pflanzenstoffe können antibakteriell und entzündungshemmend wirken und können sogar den Blutdruck senken, während Ballaststoffe zu einer gesunden Verdauung gehören. Trocknen Sie die Kerne an der Luft oder im Backofen und snacken Sie die Kerne so über den Tag verteilt für eine gesunde Verdauung.

Paprika-Kerne sind wahre Wundermittel.

Paprika im Garten anbauen ist nicht ganz so einfach, wie der Anbau von anderen Nachtschattengewächsen wie Tomaten, Kartoffeln oder Auberginen. Der Standort sollte geschützt und sonnig sein, wie bei einem überdachten Balkon. Es gilt außerdem, andere Fehler zu vermeiden. Auch das richtige und reichliche Düngen ist bei der Paprika nicht zu unterschätzen.

Rubriklistenbild: © Hermann J. Knippertz/Imago

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