Mit Puderzucker bestreut

Ostern: Rezept für das Osterlamm – so gelingt der Kuchen garantiert

Bei vielen ist ein Osterlamm Tradition – schön mit Puderzucker verziert. Aber wie genau gelingt das Rezept?

NRW – In vielen Familien darf an Ostern das selbstgebackene Osterlamm seit Generationen nicht fehlen. Und der Brauch kommt nicht von ungefähr. Mit diesen Tipps gelingt der Feiertags-Kuchen.

FeiertagOstern
Datum 2021Sonntag, 4. April
BedeutungFest der Auferstehung von Jesus Christus

Traditionelles Osterlamm: Rezept zu Ostern für einen besonders saftigen Kuchen-Teig

Wer an Ostern ein Osterlamm haben möchte, muss beim Bäcker eins kaufen oder es selber backen. Doch man sollte schnell sein: Osterlämmer sind schnell ausverkauft und die Bäcker haben an den Feiertagen geänderte Öffnungszeiten.

Am wichtigsten ist natürlich die Backform für das Osterlamm. Besonders geeignet ist die Verwendung einer beschichteten Backform, die vor dem Einfüllen des Teiges eingefettet und mit etwas Mehl bestäubt werden sollte. Außerdem braucht man folgende wichtige Zutaten fürs Backen:

  • zwei mittelgroße Eier
  • 125 Gramm weiche Butter
  • 110 Gramm Puderzucker
  • eine Packung Vanillezucker
  • eine Prise Salz
  • 100 Gramm Mehl
  • einen halben Teelöffel Backpulver
  • 60 Gramm gemahlene Mandeln
  • etwas Butter und Mehl für die Form

Kuchen-Rezept zu Ostern: Osterlamm Schritt für Schritt - so einfach geht’s

Zuerst den Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze aufheizen. Für den Teig die Eier trennen und das Eiweiß mit der Hälfte des Puderzuckers zu steifem Schnee schlagen. Anschließend die Eigelbe mit dem restlichen Zucker, dem Vanillezucker, der Butter und dem Salz schaumig schlagen. Dann das Mehl mit Backpulver und Mandeln vermischen und unterrühren. Nun vorsichtig den Eischnee unterheben.

Den Teig anschließend in die gefettete und mit Mehl bestäubte Form geben und den Kuchen auf dem untersten Rost etwa 30 bis 45 Minuten backen. Wer sich unsicher ist, ob der Kuchen fertig ist, kann mit einem Holzstäbchen die Konsistenz prüfen. Den Kuchen erst komplett auskühlen lassen und dann vorsichtig stürzen.

Kuchen-Rezept für Ostern: So gelingt das Osterlamm auf jeden Fall – kreative Varianten

So weit, so klassisch. Aber darf man ein klassisches Rezept wie das Osterlamm ändern? Viele Menschen sind da strikt gegen. Dabei gibt es leckere Alternativen zum klassischen Teig-Rezept. Er kann je nach Geschmack mit anderen Zutaten variiert werden, zum Beispiel mit Kakao, gemahlenen Nüssen oder – für Erwachsene – auch mit Alkohol. Hierfür werden zu dem Grundteig einfach 75 Milliliter Rum, Eierlikör, Amaretto oder sogar Whisky zugefügt. Gerne wird dem Osterlamm auch ein Band mit einem Glöckchen umgebunden oder wird mit Marzipan und Sahne verziert.

Wenn es kein Osterlamm ist, wird zu Ostern auch gerne mit Hefe gebacken. Ein Hefezopf ist dabei eine beliebte Wahl. Doch Hefe kann zum Problem beim Backen werden.  Wenn man ein paar Fehler vermeidet, klappt der Teig aber selbst bei Backanfängern (alle Lifehacks auf RUHR24).

Tradition an Ostern: Daher kommt der Brauch des Osterlamms

Aber woher kommt die Tradition, zu Ostern ein Osterlamm zu backen? Seit Jahrtausenden gilt das Schaf als Symbol des Lebens. Sein Junges, das Lamm, repräsentiert dabei nicht nur eine Speise, sondern gilt auch als die Beziehung zwischen Göttern und Menschen. Diese Interpretation hat seinen Ursprung in der Bibel im Neuen Testament. Darin bezeichnet sich Jesus selbst als Lamm Gottes.

Besonders zu Ostern hat das Lamm eine wichtige Bedeutung: Es symbolisiert Jesu' Auferstehung und seinen Sieg über den Tod. Da an Ostersonntag (alle Termine für Ostern 2021 auf RUHR24) die Auferstehung Jesu gefeiert wird, wurde das Lamm zu seinem Symbol und das Osterlamm zu einer Tradition.

Rubriklistenbild: © Harald Tittel/dpa

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