Bild: Julian Stratenschulte

Immer mehr Cafés, Bars und sogar öffentliche Plätze bieten offenes WLAN an. Und so verlockend es auch ist, sein eigenes Datenvolumen zu schonen, wie sicher ist es überhaupt persönliche Daten, wie E-Mails oder Onlinebanking über das freie Internet abzurufen?

Das sollte man beachten:

Da jeder ohne Probleme ein offenes WLAN-Netz einrichten kann, um sensible Daten zu klauen, versuchen auch viele Betrüger ihr Glück. Deshalb sollte man immer darauf achten, wie seriös der Anbieter ist, mit dessen WLAN man sich verbinden möchte.

Denn auch Betrüger können sich hinter den Namen von Cafés und Restaurants verstecken und so Einsicht in eure Geräte erhalten. Wenn möglich, sollte man immer beim Betreiber erfragen, welches das offene WLAN des jeweiligen Ortes ist. Und selbst dann ist man nicht gänzlich geschützt, weil es auch anderen Mitnutzern möglich ist, eure Daten zu entschlüsseln.

Um zu verhindern, dass sich das eigene Gerät automatisch in unsichere WLAN-Netzwerke einwählt, sollte man die Option „automatisch verbinden“ im Gerät deaktivieren. So können sich Handys und Co. nur mit deiner Zustimmung mit Netzwerken verbinden.

Aber selbst in seriösen WLANs sollte man nicht unverschlüsselt surfen. Zu erkennen ist die Verschlüsselung durch das kleine grüne Schloss am Adresszeilenanfang einer Internetseite. Ist dieses gegeben, sind die Daten verschlüsselt und gesichert.

Achtung bei Onlinebanking!

Ganz besonders vorsichtig sollte man bei Bankgeschäften sein. Diese Daten sollte man lieber über das heimische Netz, oder das eigene Mobilfunknetz abrufen.

Aktuelle Top-Themen:

Möchte man trotzdem im offenen WLAN sicher surfen oder Überweisungen tätigen, sollte man auf eine sichere VPN-Verbindung achten. Damit grenzt man sich von den anderen Nutzern ab und schützt so noch einmal doppelt seine Daten.