Bild: Anika Hinz/RUHR24

Seit Dienstagabend fegt Sturmtief „Franz“ übers Ruhrgebiet. Für Mittwoch hat der Deutsche Wetterdienst eine Warnung vor Sturmböen bis zu 100 km/h herausgegeben. Die Deutsche Bahn kämpft mit den Auswirkungen.

Update, Mittwoch (13. März), 09.10 Uhr: Die Deutsche Bahn hat eine erneute Verkehrsmeldung herausgegeben. Aufgrund des Sturmtiefs kann es den ganzen tag zu Beeinträchtigungen im Straßenverkehr kommen.

Bahnreisende sollen vor Antritt ihrer Reise entsprechende Fahrpläne überprüfen.

Update, Mittwoch (13. März), 8.35 Uhr: Wie die Feuerwehr Dortmund auf Anfrage von RUHR24 mitteilt, verlief der Morgen trotz Sturm ruhig. Aufgrund des Wetters gab es keine großen Einsätze – „Ein Ästchen hier und dort möchte ich aber nicht ausschließen“, hieß es von einem Sprecher.

Update, Mittwoch (13. März), 6.40 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat am Mittwochmorgen eine Warnung vor heftigen Sturmböen für die Zeit zwischen 6 Uhr und 20 Uhr herausgegeben. Demnach sind im Tagesverlauf Sturmböen zwischen 75 km/h und 85 km/h möglich. In Schauernähe und in ungeschützten Lagen sind sogar bis zu 100 km/h möglich.

Aufgrund des Sturmtiefs „Franz“ hat die Deutsche Bahn am Morgen mit Problemen zu kämpfen. Zwischen Bochum und Essen lag ein Baum auf den Gleisen – der Zug konnte deshalb nicht in Wattenscheid halten.

Update, Dienstag (12. März), 16.40 Uhr: Wegen des herannahenden Sturmtiefs „Franz“ gibt die Bahn eine aktuelle Verkehrsmeldung bekannt.

In Nordrhein-Westfalen sowie in Nordhessen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein könne es demnach am Mittwoch (13. März) ab 6 Uhr zu Einschränkungen im Bahnverkehr kommen. Genaueres ist bislang nicht bekannt.

Die Deutsche Bahn bittet daher die Reisenden, sich unmittelbar vor Fahrtantritt über die Reiseverbindung zu informieren.

Erstmeldung, Dienstag (12. März): Nach den heftigen Unwettern am Wochenende, die uns die Sturmtiefs „Dragi“ und „Eberhard“ bescherten, ist anscheinend kein Ende in Sicht. „Ein Sturmtief jagt das nächste“, hieß es vom Deutschen Wetterdienst (DWD) bereits am Montag (11. März).

Es bleibt erstmal stürmisch in NRW. „Weitere Sturmtiefs werden in dieser Woche erwartet“, teilte Meteorologe Marco Manitta vom DWD außerdem mit.

„Franz“ kommt mit 80 km/h

Am Dienstag (12. März) greifen die Ausläufer von Sturmtief „Franz“ auf Deutschland über. Nachdem die Nacht vergleichsweise ruhig verlief und der Wind nachgelassen hatte, geht es im Tagesverlauf schrittweise wieder nach oben.

Am Vormittag ist im Flachland laut DWD mit starken Böen bis zu 55 km/h zu rechnen. Ab dem Mittag dann teilweise auch stürmische Böen bis 75 km/h.

Zum Abend hin nimmt der Wind weiter Fahrt auf und es kommt auch in den tieferen Regionen NRWs zu Sturmböen zwischen 70 und 85 km/h.

Aktuelle Top-Themen:

Zur Nacht hin bleibt es weiter stürmisch. Und auch die nächsten Tage muss weiterhin mit markantem Wetter gerechnet werden.
„Das unbeständige und zum Teil stürmische Wetter setzt sich bis zum kommenden Wochenende fort“, heißt es vom DWD.

Unwetter am Wochenende fordern Todesopfer

Die starken Stürme am vergangenen Wochenende sorgten in NRW für etliche Einsätze der Feuerwehr. Im Sauerland forderte Sturmtief „Eberhard“ am Sonntag (10. März) sogar ein Todesopfer.

Auf Dortmunder Stadtgebiet gab es am Sonntag wegen des starken Sturms insgesamt 260 Feuerwehr-Einsätze. Meistens weil Bäume auf die Straßen oder Dächer gekracht sind.