Warnung an Kunden

Discounter ruft Weihnachts-Süßigkeiten wegen Bakterien zurück

Weihnachtsmänner aus Schokolade sind aktuell von einem Rückruf betroffen. Ein Verzehr könnte Durchfall und Erbrechen auslösen.

Dortmund – Achtung! Wer zum Heiligabend einen bestimmten Schoko-Nikolaus verschenken möchte, verschenkt möglicherweise direkt Ekel-Bakterien an die Liebsten. Ein Weihnachtsmann aus Schokolade ist aktuell von einem Rückruf betroffen.

Schoko-Nikolaus vom Rückruf betroffen – Süßigkeit wird von Netto verkauft

Verkauft wurde der Schoko-Nikolaus vom Discounter Netto. Dieser informierte am Freitag (23. Dezember), also kurz vor Heiligabend, über den Vorfall. Der Lieferant des Discounters, die Hans Riegelein & Sohn GmbH & Co. KG, teilte mit, dass bei einer Charge der beliebten Weihnachtssüßigkeit der Verdacht auf Salmonellen bestehe – Bakterien, die üble Symptome auslösen können.

Und das kann an den Feiertagen ja wirklich niemand gebrauchen. Verbraucher sollten den Süßigkeiten-Rückruf also unbedingt ernst nehmen. Das Unternehmen mit Sitz im bayrischen Cadolzburg warnt die Verbraucher vor möglichen Symptomen, die bei Verzehr des Schoko-Nikolaus aufgrund der Salmonellen auftreten können. „Ein Verzehr könnte zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen“, heißt es in der Mitteilung.

Rückruf bei Netto: Weihnachtsmann aus Schokolade mit Salmonellen belastet

Die Hans Riegelein GmbH habe umgehend reagiert und Netto über den Salmonellen-Verdacht informiert. Die beiden Konzerne geben folgende Details zu dem Rückruf raus:

  • Produkt: Weihnachtsmann aus Vollmilch-Schokolade
  • Marke: „Santa Claus in town“
  • Firma: Hans Riegelein & Sohn GmbH & Co. KG
  • Chargennummer: L-102293N
  • Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 31.07.2023
  • Gewicht: 200 Gramm
Dieser Schoko-Nikolaus von Netto ist kurz vor Weihnachten von einem Rückruf betroffen.

Salmonellen in Süßigkeit gefunden – Rückruf noch vor Weihnachten

Wer den Nikolaus gegessen habe und schwere oder anhaltende Symptome entwickele, solle ärztliche Hilfe aufsuchen und auf eine mögliche Salmonellen-Infektion hinweisen, heißt es vonseiten des Unternehmens. Durchfall, Bauchschmerzen und gelegentlich Erbrechen und leichtem Fieber sind typische Anzeichen einer Salmonellose.

Laut dem Robert Koch-Institut (RKI) äußert sich eine Salmonellen-Erkrankung in der Regel innerhalb weniger Tage nach der Infektion, also nach Verzehr der Bakterien, und klingt nach kurzer Zeit wieder ab.

Ist das jedoch nicht der Fall, sollten betroffene Personen unbedingt einen Arzt aufsuchen. Auch Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können laut dem RKI schwere Krankheitsverläufe entwickeln, weshalb sie besonders aufpassen müssen. Salmonellen sind leider häufig der Grund für einen Rückruf.

Schoko-Weihnachtsmann in vielen Bundesländern verkauft – Salmonellen gefunden

Die Schoko-Spezialität wurde vor allem in Netto-Filialen in Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verkauft. Kundinnen und Kunden würden ihr Geld auch zurückbekommen, wenn sie den Kassenbon nicht mehr vorweisen können, heißt es weiter.

Immerhin: Netto und die Hans Riegelein & Sohn GmbH & Co. KG versichern, dass andere Produkte der Marke „Santa Claus in town“ sowie weitere Chargennummern oder Mindesthaltbarkeitsdaten der Schoko-Nikoläuse nicht von dem Rückruf betroffen seien. Sie könnten weiterhin ohne Bedenken verzehrt werden. Mit DPA-Material

Rubriklistenbild: © blickwinkel/Imago

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