Eine Gruppe ist besonders gefährdet

Tee-Rückruf: Bekannte Drogerie-Kette warnt Kunden vor Gefahr

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Ein beliebter Tee ist von einem Rückruf betroffen.

Aktuell ist ein beliebter Tee von einem Rückruf betroffen. Bestimmte Menschen sind besonders gefährdet, gesundheitliche Schäden davon zu tragen.

Deutschland - Gerade im Winter wird wohl am meisten Tee getrunken. Immer mehr Hersteller lassen sich weihnachtliche Geschmacksrichtungen einfallen. Der Drogerie-Kette Müller ist dabei aber ein fataler Fehler unterlaufen.

DrogeriemarktMüller
GründerErwin Franz Müller
Gründung 5. März 1953, Ulm

Rückruf von Tee: Müller warnt vor gesundheitlichen Schäden bei eigenem Produkt

Denn bei dem Artikel „Müllers Teestube - Früchtetee Süße Mandel“ soll es zu einer Falschetikettierung gekommen sein. Die Zutatenliste auf der Verpackung entspricht laut produktwarnung.eu nicht dem tatsächlichen Inhalt des Produktes.

Für Allergiker könnte der Verzehr also im schlimmsten Fall fatal enden. Denn gerade Unverträglichkeiten auf Nüsse, in diesem Fall Mandeln, sind nicht gerade selten. Eine solche Allergie kann neben Magen-Darm-Beschwerden und Übelkeit auf Atemprobleme oder juckenden Hautausschlag verursachen (mehr Rückrufe und Warnungen auf RUHR24.de).

Auch im Falle eines Rückrufs von Edamame-Bohnen wurde der entsprechende Allergenhinweis auf der Verpackung vergessen.

Tee von Müller: Dieses Produkt ist von dem Rückruf betroffen

Wenn eine Allergie auf Mandeln bekannt ist, werden Kunden deshalb darum gebeten den Verzehr des Produktes sofort einzustellen. Betroffen ist die Chargennummer CH0806287 mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 30. 04. 2022 in der 125g Packung des Herstellers Krämers Teehandel GmbH. Das Produkt wird ausschließlich bei der Drogerie-Kette Müller verkauft.

Video: Maskenrückruf bei Müller

Kunden können das betroffene Produkt in jeder Müller-Filiale zurückgeben. Der Kaufpreis wird dabei auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet, wie merkur.de* berichtet.

Produkt-Rückrufe in Deutschland: Ständige Kontrollen in der Lebensmittelbranche

Mittlerweile kommt es immer häufiger dazu, dass Produkte zurückgerufen und aus dem Verkauf genommen werden. Das liegt allerdings nicht an der minderen Qualität der in den Supermärkten und Discountern angebotenen Produkte, die Standards in Deutschland sind weiterhin hoch.

Hersteller stehen schlicht noch stärker in der Pflicht als früher. Jährlich werden über 500.000 Betriebe der rund 1,2 Millionen in der Lebensmittelbranche registrierten Unternehmen kontrolliert. Bei dem Wissen oder der Vermutung, dass Gefahr vom Produkt ausgehen könnte, muss die zuständige Behörde umgehend informiert werden. *merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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