Bekämpfung von Mücken

Mücken loswerden: Einfachstes Hilfsmittel lässt sich in der Küche finden

Mücken können Sommerabende ruinieren. Mit den richtigen Kräutern im Garten oder auf dem Balkon lassen sich die Plagegeister häufig fern halten.

Dortmund – Jedes Jahr aufs Neue rückt die Mücken-Bekämpfung in den Vordergrund. Nämlich dann, wenn die Abende länger werden und nach draußen in den Garten oder auf den Balkon einladen. Doch das lästige Summen kann schnell den lauen Sommerabend von Juni bis September vermiesen – denn dann ist nämlich Mückenzeit. Was hilft aber gegen möglichst effektiv Stechmücken?

BekämpfungMücken
Ort Balkon, Garten, Fensterbank
MittelKräuter mit hohem Anteil an ätherischen Ölen

Tipps gegen Mücken im Garten oder auf dem Balkon: Ätherische Öle wirken Wunder

Mücken wird nachgesagt, dass sie Pflanzen mit hohem Anteil an ätherischen Ölen nicht mögen. So kann man davon ausgehen, vertrieben werden. Also dann, wenn man Kräuter im Garten oder auf der Fensterbank pflanzt, die einen starken Geruch verbreiten.

Hierfür ist beispielsweise Rosmarin bekannt, der einen starken Duft hat. Wie man Rosmarin richtig pflegt, ist dabei ausschlaggebend für die Ernte. Mit einem Trick wirkt er nicht nur gegen Mücken, sondern gibt auch einen langanhaltenden Ertrag für den Gebrauch in der Küche.

Es gilt übrigens die Annahme zu, dass Mücken sich aufgrund des voranschreitenden Klimawandels immer weiter ausbreiten. Die Wunde eines Mückenstichs kann sogar zur Gefahr werden. Besonders dann, wenn dieser aufgekratzt wird. Es braucht also noch weitere Tipps, um die Mücken vom Balkon oder Garten zu vertreiben – und am besten ganz ohne Chemie.

Mücken im Sommer vertreiben: Diese Pflanzen halten die Insekten fern

Zum Glück gibt es neben Rosmarin noch weitere Pflanzen, die die Plagegeister nicht leiden können. Dazu zählen unter anderem:

  • Katzenminze
  • Lavendel
  • Basilikum
  • Zitronengras und -melisse
  • Geranien

Aber neben den genannten Klassikern hilft noch eine weitere Pflanze gegen die lästigen Mücken im Sommer. Mit ihren gelben Blüten ist sie nicht nur ein Blickfänger im Garten, sondern auch eine Allzweckwaffe, wenn es um die Mückenbekämpfung geht.

Tipps gegen Mücken im Sommer: Curry-Kraut ist eine duftende Bekämpfung – nicht nur im Garten

Curry-Kraut ist nicht nur in der Küche vielseitig verwendbar, es kann auch dabei helfen, Mücken zu verjagen. Die Pflanze versprüht für uns Menschen einen angenehmen Duft, Mücken können ihn jedoch gar nicht leiden. Der Geruch verbreitet sich besonders stark nach Regenschauern oder bei starkem Sonnenschein – also perfekt, um die Plagegeister im Garten fernzuhalten. Doch wie baut man das Kraut am besten an?

Das Curry-Kraut riecht nicht nur gut. Es kann auch Mücken vertreiben.

In der Sonne fühlt sich das Curry-Kraut wohl. Schließlich kommt es ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Deshalb benötigt es auch nicht so viel Wasser, sollte jedoch einen windgeschützten Platz haben. Staunässe ist dabei unbedingt zu vermeiden. Laut 24garten hält das Curry-Kraut nur bis zu zehn Grad Minustemperaturen aus. Deshalb pflanzt man es am besten in Kübel, die man bei Kälte reinholen kann.

Curry-Kraut kann auch im getrockneten Zustand sinnvoll sein. Man kann einen Trockenstrauß aus dem Kraut gegen die Mücken in die Wohnung hängen. Dem starken Duft nach zu urteilen, ist der Anteil an ätherischen Ölen im Curry-Kraut erhöht. Das kann im besten Fall nicht nur Mücken, sondern auch Motten aus dem Kleiderschrank vertreiben.

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