Bild: Patrick Pleul/dpa

Der Sommer ist da und mit ihm die Mücken. Pünktlich zur warmen Jahreszeit gehen die Insekten zum Frontalangriff auf uns über. Aber was hilft gegen die lästigen Biester und was gegen die Stiche? Wir haben ein paar hilfreiche Tipps für euch.

  • Chemie ist am wirksamsten im Kampf gegen Mücken.
  • Fliegengitter und Minze halten Plagegeister fern.
  • Kälte und Hitze helfen bei Stichen.

Wohl jeder kennt das Geräusch, dass Mücken machen. Das schrille Summen lässt bei vielen die Alarmglocken schrillen. Ein Mückenstich ist zwar im Normalfall nicht gefährlich, juckt aber und schwillt an. Damit es gar nicht erst soweit kommt, gibt es auf dem Markt zahlreiche Produkte, die helfen sollen.

Mücken werden am besten mit Chemie bekämpft

Die Stiftung Warentest hatte zuletzt 2017 Mücken- und Zeckensprays im Test. Am besten hilft demnach der Wirkstoff Diethyltoluamid, kurz DEET gegen die lästigen Biester. Der Nachteil des Sprays: es kann Augen und Schleimhäute reizen.

Trotzdem wurde das Zecken Spray von Anti Brumm, in dem der Wirkstoff enthalten ist, zum Testsieger erklärt. Und auch Protection Plus von Autan hilft wirksam gegen die Plagegeister. Das Mittel sollte an heißen Tagen etwa 20 Minuten nach dem Sonnenschutz aufgetragen werden.

Natürliche Alternativen als Insektenschutz

Bei DEET handelt es sich um pure Chemie. Es gibt auch natürliche Alternativen, die allerdings laut Stiftung Warentest eher keine Chance haben. Eucalyptus-Öl, Teebaumöl und Zitronengrasöl können aber trotzdem eine Alternative zu den meist stinkenden Insektensprays sein.

Allerdings ist den Mücken nur schwer beizukommen. Die Larven entwickeln sich in Pfützen, Teichen und Behältern mit stehendem Wasser. Eine Überprüfung des Gartens oder der näheren Umgebung kann da helfen.

Mücken lieben gelbe Kleidung

Vogeltränken und Gießkannen regelmäßig ausschütten und die Regentonne abdecken – diese kleinen Maßnahmen können schon die Geburt vieler Mücken verhindern. Und auch einige Pflanzen wie Minze, Zitronenmelisse oder Basilikum wirken eher abschreckend auf die Plagegeister. Allerdings hilft auch hier meist nur rohe Gewalt in Form von Anti-Mücken-Spiralen für draußen oder Verdampfern für die Steckdose für Innenräume.

Außerdem wirksam: Fliegengitter vor den Fenstern, die den lästigen Mücken den Zutritt direkt verwehren. Und die richtige Kleidung ist ebenfalls entscheidend. Denn Mücken lieben gelbe und dunkle Kleidung!

Sofortmaßnahmen nach einem Stich

Sollten die Plagegeister doch mal zugestochen haben, ist eine Sofortmaßnahme besonders wirksam. Einfach einen Löffel unter heißes Wasser halten und auf den Stich legen. Wer unterwegs ist, kann sich auch einen speziellen Anti-Stich-Stift besorgen.

Dabei erhitzt sich ein Wärme-Plättchen im Kopf des Stiftes auf 51 Grad. Das reicht aus, um die Reaktion auf den Stich zu beruhigen, hinterlässt aber keine Verbrennungen. Ansonsten kann auch ein Eisbeutel oder ein kühlendes Gel aus der Apotheke helfen.

Dort gibt es auch erste Hilfe bei allergischen Reaktionen. Sollte der Stich gar nicht mehr verschwinden, hilft aber nur der Gang zum Arzt.