Müdigkeit bekämpfen

Morgens wach werden: Mit diesen Tricks klappt der Start in den Tag

Wenn es draußen noch dunkel ist, will man morgens am liebsten im Bett bleiben. Einige Tipps helfen jedoch, um schneller wach zu werden.

  • Früh aufstehen wird gerade dann zur Qual, wenn draußen noch alles dunkel ist.
  • Einige Tipps können helfen, den Kreislauf in Schwung zu bringen und wach zu werden.
  • Dabei geht es oft auch ohne Kaffee zum Einsatz kommen.

NRW – Im Herbst und Winter geht die Sonne später auf und die Morgenstunden sind meist noch dunkel. Vielen fällt es dann schwerer, aus dem Bett zu kommen. Doch was hilft am besten dagegen?

Aufstehen bei Dunkelheit am Morgen: Mehrere Wecker machen im Winter garantiert wach

Die gute Nachricht ist: Auch für Kaffeemuffel gibt es mehrere Möglichkeiten, morgens etwas nachzuhelfen. Zunächst sollte bei der Dunkelheit am Morgen verhindert werden, dass man verschläft.

Dabei kann es hilfreich sein, sich mehrere Wecker zu stellen. Wenn man in der Dunkelheit einen Alarm auf "Snooze" gestellt oder sogar ausgeschaltet hat, ist man mit einem zweiten Weckruf auf der sicheren Seite. Wem es besonders schwerfällt, im Herbst und Winter aufzustehen, kann einen Wecker extra weit weg vom Bett platzieren.

Um wach zu werden braucht der Körper auch bei Dunkelheit im Winter viel Wasser

Außerdem sollte man sich selbst nicht zwingen, im Dunkeln aufzustehen. Stattdessen sollte beim ersten Wecker-Ton eine Lampe angemacht werden, wie Desired berichtet. Der Körper stellt sich dadurch trotz Winter auf das Tageslicht ein und die Augen werden wacher. Licht hemmt außerdem die Produktion des körpereigenen Schlafhormons Melatonin.

Als Nächstes hilft ein ordentlicher Schluck Wasser dabei, den Kreislauf in Schwung zu bringen. Über Nacht verliert der Körper viel Flüssigkeit und schreit morgens förmlich danach. Mindestens ein Glas Wasser sollte kurz nach dem Aufstehen drin sein, und zwar noch vor dem ersten Kaffee (mehr Tipps auf RUHR24.de).

Dunkelheit im Winter: zum Wachwerden mit Wechselduschen über den eigenen Schatten springen

Bereit für einen Frischekick im Winter? Kurz das Fenster öffnen und den Kopf rausstrecken hat schon so manchen richtig wach gemacht. Einen ähnlichen Effekt hat eine Wechseldusche mit warmem und kaltem Wasser.

Das ist vielleicht nicht jedermanns Sache, regt aber die Durchblutung und dadurch auch das schnelle Wachwerden an. Auch wenn man morgens keine Probleme beim Aufstehen hat, bieten Wechselduschen oder für mutige kalte Duschen viele gesundheitliche Vorteile. Wer beim Duschen öfter Probleme mit Haarausfall hat, sollte außerdem häufige Fehler beim Haarewaschen vermeiden.

Mit einer Dusche lässt sich auch bei Dunkelheit morgens in den Tag starten. 

Wachwerden bei Dunkelheit im Winter: Frühstück muss sein

Bewegung bringt den Körper ebenfalls in Schwung. Dabei muss es nicht immer exzessiver Frühsport sein. Manchmal reicht es schon, sie vor dem Aufstehen im Bett ausgiebig zu räkeln oder zu Strecken. Einige Atemübungen unterstützen den angenehmen Start in den Tag.

Auch, wenn morgens im Winter nur wenig Zeit ist, sollte man vernünftig Frühstücken. Die Nährstoffe machen den Körper erst richtig wach und geben ihm Energie für den Tag. Bei wem es morgens hektisch zugeht, der kann sich seine Mahlzeit auch schon am Abend davor zubereiten. Sogenannte Overnight Oats eignen sich dafür perfekt.

Besser wach werden und sich an die Dunkelheit im Winter gewöhnen: Rituale helfen

Grundsätzlich fällt es oft leichter, sich an die Dunkelheit am Morgen zu gewöhnen, wenn man eigene Rituale im Herbst und Winter einführt. Das können alle bisher genannten Tipps sein oder ganz klassisch der Kaffee am Frühstückstisch.

Feste Gewohnheiten erleichtern auch abends das Einschlafen. Wer sich trotz aller Tipps morgens aus dem Bett quält, kann dennoch beruhigt sein. Der Körper braucht jeden Tag eine gewisse Zeit, um auf Touren zu kommen.

Rubriklistenbild: © Friso Grentsch/dpa