Beliebte Zimmerpflanze

Monstera deliciosa: Pflanze durch Ableger ganz einfach vermehren

Die Monstera deliciosa kann auch per Steckling vermehrt werden. Das geht in wenigen Schritten.

Dortmund – Die Monstera deliciosa gilt als Trendpflanze. Die großblättrige Pflanze zeichnet sich durch ihre geschlitzten Blätter aus und ist nicht nur im Blumentopf, sondern auch als Muster auf Kleidung, Dekoration oder Postern zu finden. Die Monstera, auch Fensterblatt genannt, lässt sich außerdem wunderbar vermehren. Dazu sind wenige Schritte nötig.

PflanzeKöstliches Fensterblatt
Wissenschaftlicher NameMonstera deliciosa
FamilieAronstabgewächse (Araceae)

Monstera vermehren: Methoden in Wasser oder Erde sind möglich

Wie die meisten Zimmerpflanzen lässt sich auch die Monstera mit sogenannten Ablegern vermehren. Damit sind im Falle der Monstera eigentlich Stecklinge gemeint, die bewusst von der Pflanze abgeschnitten werden müssen. Ein echter Ableger ist meist eine eigenständige Pflanze, die Wurzeln entwickelt, während die noch mit der Mutterpflanze verbunden ist. Bei der Pilea kommt das beispielsweise häufig vor. Sie lässt sich noch einfacher vermehren, wie 24garten.de* berichtet.

Die Monstera braucht bei der Vermehrung hingegen Hilfe. Die Stecklinge für die grüne Pflanze schneidet man am besten im Frühjahr oder Frühsommer, wie Mein schöner Garten berichtet. In dieser Zeit haben die Pflanzen die größte Wuchskraft – es herrschen also generell gute Wachstumsbedingungen.

Beliebte Zimmerpflanze: Monstera in Wasser oder Anzuchterde vermehren

Wild drauf los schneiden sollte allerdings vermieden werden. Die Stecklinge sollten etwa 20 Zentimeter lang sein und mindestens über einen Blattknoten, als mehrere, aneinanderhänge Blätter, sowie eine Luftwurzel verfügen. Die Luftwurzel sollte beim Schneiden nicht beschädigt werden. Sie ist wichtig für die Versorgung der Pflanze. Deswegen sind die Erfolgschancen für einen schönen Ableger auch höher, je mehr Luftwurzeln die ausgewählte Stelle hat. Außerdem sollte man nur bei gesunden Pflanzen das Messer ansetzen.

Wurde der Steckling sauber von der Monstera gelöst, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder lässt man sie in einem Gefäß mit Wasser bewurzeln oder pflanzt den Steckling direkt in einen Topf mit Anzuchterde (mehr Tipps rund um Pflanzen und Garten bei RUHR24 lesen).

Wasser stets erneuern: Monstera richtig vermehren

Bei der Wasser-Methode eignet sich am besten kalkarmes Leitungswasser, oder auch Regenwasser, das auch beim Kaktus Wunder wirken kann. Das Wasser sollte etwa zimmerwarm sein, richtig wohlfühlt die Monstera sich allerdings bei 25 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit. Im Winter ist die Pflanze daher auch besonders pflegebedürftig.

Das Wasser sollte etwa alle zwei bis drei Tage erneuert werden. Genau so geht man übrigens auch vor, wenn man eine Pflanze aus einem Avocado-Kern gewinnen möchte.

Der Monstera-Steckling sollte innerhalb von vier bis sechs Wochen eigene Wurzeln bilden. Wenn diese etwa zehn Zentimeter lange sind, kann die kleine Pflanze in einen Topf umsiedeln. Gut geeignet ist hier durchlässige, humusreiche Erde. Außerdem ist eine Rankhilfe für die Pflanze sinnvoll, etwa aus Bambus.

Die Monstera Deliciosa braucht bestimmte Pflege.

Noch einfacher: Monstera-Steckling direkt in die Erde pflanzen

Zu beobachten, wie eine Wurzel im Wasser austreibt, kann spannend sein. Noch einfacher ist es allerdings, den Monstera-Steckling direkt in der Erde wurzeln zu lassen. So spart man sich ein späteres Umpflanzen. Auch hier gilt: Die Monstera mag es feucht und warm. Die Erde kann beispielsweise mit einem Zerstäuber feucht gehalten werden.

Ein Steckling sollte aber vor zu starker Sonneneinstrahlung geschützt werden. Mit Glas, Folie oder einer Kunststoffhaube abgedeckt trocknet der Monstera-Ableger außerdem nicht so schnell aus. Allerdings sollte sie eine Abdeckung alle paar Tage zum Lüften mal abgenommen werden. *RUHR24 und 24garten.de sind Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Eva Blanco/Imago

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