Bild: Robert Günther/dpa-tmn

In einem Untergrundforum hat ein US-Datenexperte 21 Millionen Passwörter und 773 Millionen E-Mail-Adressen gefunden. Offenbar stammt die Sammlung aus unterschiedlichen Quellen.

„Collection #1“ hat der US-Datenexperte Troy Hunt den rekordverdächtige Datensatz genannt, den er kürzlich in einem Hacking-Fotum entdeckt hat. Enthalten sind mehr als 21 Millionen Passwörter und fast 773 Millionen E-Mailadressen.

Seinen Fund machte er am Donnerstag (17. Januar) auf seinem Blog öffentlich. Bei dem Sammelsurium handele es sich um Daten aus verschiedenen Datenlecks.

Immer mehr als ein Passwort benutzen

Hacker könnten damit versuchen, auf Nutzerkonten im Internet zuzugreifen. Dazu nehmen sie laut Hunt die Kombination aus E-Mailadresse und Passwort, und schauen, wo diese noch funktionieren.

Wer also das immer gleiche Passwort benutzt, könne ein ernsthaftes Problem bekommen.

Mailadresse und Passwörter checken

Laut Hunt seien auch Mailadressen und Passwörter in dem Datensatz enthalten, die bereits länger nicht mehr im Einsatz seien. Dennoch bereitet es Nutzern Unbehagen, wenn Passwörter öffentlich werden.

Seid ihr auch betroffen?

Ob ihr auch betroffen seid, könnt ihr auf der Seite haveibeenpwned.com (nur auf Englisch) nachprüfen.

Auch auf der Seite des Hasso-Plattner-Instituts könnt ihr eure E-Mail-Adresse eingeben und schauen, ob diese bereits in einem Datenleck öffentlich geworden ist. Mittlerweile gibt es ähnliches auch für Passwörter.

Sind eure Daten bereits in einem Datenleck abgegriffen worden, hilft es zunächst, die Passwörter zu den betroffenen Accounts zu ändern.

Aktuelle Top-Themen:

Hunt empfiehlt zudem einen Passwort-Manager wie 1password. Denn mal ehrlich: Wenn man sich ein Passwort merken kann, kann es kaum ein gutes sein. Sonst sollte man sich zumindest komplizierte Passwörter aussuchen und diese irgendwo notieren.