Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Saure Milch niemals wegkippen: Getränk unbedingt weiterverwenden

Saure Milch muss nicht zwangsläufig in der Mülltonne landen. Ihre Einsatzmöglichkeiten in der Küche sind durchaus vielfältig.

Dortmund – Im Schnitt landen in Deutschland pro Kopf 78 Kilogramm Lebensmittel in einem Jahr in der Mülltonne, wie eine Erhebung des Statistischen Bundesamts für 2020 zeigt. Mit einfachen Tipps und Lifehacks könnte man die riesigen Abfallberge in den privaten Haushalten schrumpfen lassen.

Saure Milch auf keinen Fall wegschmeißen – sie kann sogar Zutaten ersetzen

Es muss schließlich nicht immer gleich zum letzten Mittel gegriffen werden. Die Ultima Ratio ist in vielen Fällen vermeidbar.

Selbst aus vermeintlich längst verdorbenen Lebensmitteln lässt sich in der Küche oftmals noch etwas zaubern. Man muss nur wissen, wie man den „obligatorischen“ Gang zur Mülltonne vermeidet.

Saure Milch nicht wegschmeißen: Alternativen sind vielfältig

Saure Milch sollte beispielsweise auf keinen Fall weggeschmissen werden. Zumindest nicht, ohne vorher über Alternativen nachgedacht zu haben.

Dabei lässt sich der Reflex durchaus nachvollziehen. Vor allem unter denjenigen, die schon einmal eine beherzte Kostprobe des verdorbenen Lebensmittels „genießen“ durften.

Saure Milch in der Küche: Nützliche Verwundung beim Kochen

Dennoch ist sauer gewordene Milch überhaupt nicht schlimm. Das verdorbene Lebensmittel kann durchaus noch einen Nutzen in Deutschlands Küchen und Haushalten finden und sogar eine Alternative für andere Produkte darstellen.

Saure Milch kann beispielsweise zu Joghurt weiterverarbeitet werden.

Die Einsatzmöglichkeiten sind sogar recht vielfältig: „Sie kann etwa Creme fraîche oder Schmand beim Kochen ersetzen, oder Buttermilch beim Backen. Saure Milch eignet sich außerdem als Basis für selbstgemachten Quark oder Käse“, berichtet Öko-Test.

Saure Milch nicht in die Mülltonne werfen: So erkennt man verdorbene H-Milch

Also nicht in die Mülltonne, sondern ab in den Quark – sollte die Devise für saure Milch lauten. Besonders verdorbene H-Milch sei laut dem Verbrauchermagazin in vielen Fällen schwer zu erkennen.

Zumindest, wenn man auf den unfreiwilligen Geschmackstest verzichten möchte. Alternativ könnten „weiße Flocken und eine schleimige Konsistenz ein Hinweis dafür sein, dass H-Milch nicht mehr gut ist“, heißt es bei Öko-Test.

Rubriklistenbild: © YAY Images/Imago; NomadSoul/Panthermedia/Imago; Collage: Sabrina Wagner/RUHR24

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