Fehler festgestellt

Milch-Rückruf: Hersteller gibt schweren Fehler zu – Warnung an Kunden

Derzeit ist ein Produkt von einem Rückruf betroffen, das wahrscheinlich viele zu Hause haben. Ein Hersteller warnt vor dem Verzehr von Milch.

Dortmund – Wer in letzter Zeit Milch eingekauft hat, sollte die Verpackung nochmal genau überprüfen. Ein Hersteller ruft aktuell eine Sorte H-Milch zurück. Während einer Routineuntersuchung wurde ein Fehler festgestellt. Gleichzeitig drohen in Deutschland vermehrte Rückrufe wegen des Pestizids Ethylenoxid. Bei der Milch gibt es allerdings ein anderes Problem.

Rückruf von Milch: Laktosefreie Milch sollte nicht getrunken werden

Die Biomolkerei Söbbeke ruft eine Bio H-Milch zurück. Bei einer Routinekontrolle sei laut dem Unternehmen ein Fehler festgestellt worden. Demnach könne es „im Laufe der Haltbarkeit zu einer sensorischen Abweichung“ kommen. Die Molkerei kann also nicht garantieren, dass der Geschmack und die Qualität des Produkts im Rahmen des eigentlichen MHDs erhalten bleiben. Kunden sollten die Milch daher vorsorglich nicht trinken.

Von dem Rückruf betroffen ist konkret:

  • Söbbeke Bio H-Milch laktosefrei 3,5%
  • Inhalt: 1 Liter Tetra Pak
    Charge: 96316, Mindesthaltbarkeitsdatum: 15. November 2021
    Artikelnummer: 27827901
    EAN: 4008471499893
Die Bio-Milch wird aktuell zurückgerufen.

Milch im Rückruf: Kundenservice ist erreichbar

Die Milch ist laut Angaben der Molkerei in Deutschland, Belgien, Spanien und Polen in den Handel gekommen (mehr Rückrufe und Warnungen bei RUHR24 lesen). Verbraucheranfragen beantwortet der Kundenservice der Biomolkerei Söbbeke GmbH unter der Nummer 0800-3306727.

Mittlerweile kommt es immer häufiger dazu, dass Produkte zurückgerufen und aus dem Verkauf genommen werden. Das liegt allerdings nicht an der minderen Qualität der in den Supermärkten und Discountern angebotenen Produkte, die Standards in Deutschland sind weiterhin hoch.

Hersteller stehen schlicht noch stärker in der Pflicht als früher. Jährlich werden über 500.000 Betriebe der rund 1,2 Millionen in der Lebensmittelbranche registrierten Unternehmen kontrolliert. Bei dem Wissen oder der Vermutung, dass Gefahr vom Produkt ausgehen könnte, muss die zuständige Behörde umgehend informiert werden.

Rubriklistenbild: © Peter Steffen/dpa

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