Experte berichtet

Mehr Abfall wegen Corona: Diese Fehler werden bei der Mülltrennung gemacht

Bei der Mülltrennung werden häufig vermeidbare Fehler gemacht. (Symbolfoto)
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Bei der Mülltrennung werden häufig vermeidbare Fehler gemacht. (Symbolfoto)

Wie ist es um die Mülltrennung bestellt? Was läuft gut, was müsste deutlich besser werden? Claus-Dieter Blachnik, Fachdienstleiter der Abfallwirtschaft des Landkreises Fulda, gibt einen Einblick.

Fulda - „Viele Menschen in der Region trennen ihren Müll gut und gewissenhaft“, ist sich Vize-Landrat Frederik Schmitt (CDU) sicher. Trotzdem gibt es zu viele Fehlwürfe. „Schwierig wird es vor allem bei Mehrfamilienhäusern. Der Vermieter hat es in der Regel schwer, den Verursacher falscher Mülltrennung ausfindig zu machen“, berichtet Claus-Dieter Blachnik, Fachdienstleiter der Abfallwirtschaft des Landkreises Fulda. Damit auch Anwohner, die kein Deutsch sprechen, die geltenden Regeln verstehen, gebe der Landkreis Informationen in verschiedenen Sprachen heraus.

Das Aufkommen des Hausmülls ist im Landkreis Fulda* während der Corona*-Pandemie spürbar gestiegen. Waren es in den Vorjahren stetig um die 33.000 Tonnen jährlich, so fielen 2020 mehr als 35.000 Tonnen Hausmüll an. 417,2 Millionen Tonnen Abfall sind in Deutschland im Jahr 2018 insgesamt angefallen. Bei der Mülltrennung werden häufig Fehler gemacht*. *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.