Zum Backen

Mehl ist knapp: Beim Supermarkt gibt es einfache Alternativen zu Weizenmehl

In vielen Geschäften ist das Weizenmehl aktuell knapp. Schuld sind Hamsterkäufe und Lieferschwierigkeiten. Doch es gibt auch guten Ersatz.

Dortmund – Aufgrund von Lieferengpässen und Hamsterkäufen können Kunden in einigen Supermärkten kein Weizenmehl vorfinden. Auch andere Produkte sind hin und wieder ausverkauft*. Das Backen müssen Hobbybäcker deshalb aber nicht aufgeben, denn es gibt zahlreiche andere nützliche Sorten, wie RUHR24* weiß.

ProduktMehl
Sortenu.a.Weizenmehl, Dinkelmehl, Roggenmehl

Mehl-Ersatz in der Küche: Diese Alternativen gibt es für Weizenmehl

Wer bei Supermärkten und Discountern* kein Weizenmehl findet, der sollte sich deshalb nicht ärgern. Denn Weizenmehl Type 405 kann ganz einfach durch den Mehltyp 550 oder Dinkelmehl Typ 630 ausgetauscht werden. Dadurch soll sich nach Angaben von t-online.de auch der Anteil an Mineralien und Ballaststoffen etwas erhöhen.

Wer das Weizenmehl durch Vollkornmehl austauschen möchte, sollte allerdings 15 Prozent mehr Flüssigkeit hinzufügen. Dies liegt daran, dass die Mehlsorten unterschiedlich viel Wasser aufnehmen. Alternativ kann ein Viertel weniger Vollkornmehl genutzt werden, als im Rezept für Weizenmehl angegeben ist (mehr Lifehacks bei RUHR24*).

Mehl-Ersatz: Hafermehl und Buchweizenmehl als Alternative nutzen

Auch Hafermehl kann alternativ verwendet werden, meist wird dafür jedoch nur drei Viertel der Mehlmenge benötigt. Bei dieser Sorte soll es sich lohnen, das Mehl mit einem anderen Mehl zu mischen, da Hafermehl den Teig oftmals nicht gut bindet. Wer kein anderes Mehl vorrätig hat oder keins im Supermarkt vorfindet, kann stattdessen ein sogenanntes Bindemittel nutzen.

Auch Kichererbsenmehl soll für Hobbybäcker geeignet sein und einen leicht nussigen und deftigen Geschmack haben. Es enthält etwa die doppelte Eiweißmenge und ist zudem glutenfrei. Das Mehl soll sich vor allem für herzhafte Gerichte eignen.

Mehl-Ersatz: Diese Mehlsorten eignen sich für süße Rezepte

Für Pfannkuchen und Muffins soll sich Buchweizenmehl besonders gut eignen. Dieses soll genau wie das Kichererbsenmehl nussig und würzig schmecken, und ist streng genommen gar kein Getreide, sondern ein Knöterichgewächs. Dennoch wird es wie Getreide verwendet.

Anstelle von Weizenmehl eignen sich viele andere Mehlsorten.

Auch Kokosmehl eignet sich gut für solche Gerichte, da es süß ist und nach Kokos schmeckt. Vor allem zum Backen von Kuchen, Waffeln, Muffins und Brot soll dieses Mehl nützlich sein. Außerdem lässt es sich nicht nur gut mit Weizenmehl, sondern auch mit Dinkelmehl mischen. Auch Mandelmehl ist für diese Gerichte geeignet, da es ebenfalls süß ist und leicht nach Marzipan schmeckt. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

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