Ab sofort

McDonald’s: Gravierende Neuerung sorgt für Preiserhöhung bei Menüs

Der Hamburger-Gigant McDonald’s plant eine kleine Revolution. Auf Kunden kommen einschneidende Neuerungen zu.

Dortmund – Zusammengeknüllte Papptüten und leere Becher mit Strohhalm – wer nicht weiß, wo die nächste Filiale von McDonald’s ist, kann sich in der Regel am umliegenden Müll orientieren. Doch das könnte bald ein Ende haben.

Name der KetteMcDonald‘s
HauptsitzChicago, Illinois, Vereinigte Staaten
CEOChris Kempczinski

McDonald‘s nimmt ab sofort Pfand für einige Verpackungen

Denn der Hamburger-Weltkonzern McDonald‘s will in Deutschland nun ein eigenes Mehrwegsystem auf die Beine stellen. Bereits an zehn Standorten im Raum München und Berlin können Kunden das neue System seit November 2021 testen.

Doch noch befindet sich das Vorhaben in den Kinderschuhen. So testet die US-Kette die Mehrwegverpackungen nicht an seinem kompletten Sortiment, sondern nur bei einigen Desserts und Getränken. Hamburger, Pommes und Co. werden also nach wie vor in Einweg-Verpackung gehüllt – sogar in den Filialen.

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Weniger Müll: McDonald‘s bietet ab sofort Mehrwegverpackungen an

Kunden können in den Teststandorten sowohl in den Filialen sowie auch im „To-Go“-Betrieb aus Schalen und Bechern essen und trinken, die jeweils einen Euro Pfandgebühr kosten und in den entsprechenden Filialen wieder zurückgegeben werden können. Aber: Nur wer explizit nach der Mehrwegverpackung fragt, bekommt auch eine.

Zwei Monate lang will McDonald’s das Mehrwegsystem testen, vorerst bis Ende 2021. Währenddessen will die Fritten-Kette von Kunden und Mitarbeitern Feedback einholen. Läuft alles wie gewollt, soll das Mehrwegsystem für Eis und Getränke bis Dezember 2022 in allen Filialen in Deutschland eingeführt werden.

McDonald‘s kommt gesetzlichen Mehrwegpflicht 2023 zuvor

McDonald’s kommt mit seinem Müllvermeidungskonzept der gesetzlichen Mehrwegpflicht 2023 zuvor, die in Deutschland dann für alle größeren Restaurants, Imbisse und Cafés gelten soll. Das US-Unternehmen hätte also früher oder später ohnehin handeln müssen.

Rubriklistenbild: © Pascal Guyot/AFP