Fast-Food im Umbruch

McDonald‘s und Burger King werden teurer: Neues Gesetz ist schuld

Große Umstellung bei McDonald‘s und Burger King: Mit der neuen Mehrwegpflicht kommt auf die Kunden der Fastfood-Riesen eine Veränderung zu.

Dortmund – Das Jahr 2023 bringt für Verbraucher wieder einige Änderungen mit sich – zum Beispiel die sogenannte Mehrwegpflicht, die neben Supermärkten und Discountern seit dem 1. Januar auch für Restaurants und Fast-Food-Ketten gilt. Damit steht auch eine große Veränderung für die Fans von Mc Donald‘s und Burger King an.

Mehrwegpflicht ab 2023: Was bedeutet das neue Gesetz – und wer ist betroffen?

HEIDELBERG24 erklärt, was es mit der neuen Mehrwegpflicht auf sich hat – und wie sie das Getränkesystem bei den beliebten Fast-Food-Restaurants verändert: Die Mehrwegpflicht ist ein Gesetz, das seit dem 1. Januar 2023 europaweit greift.

Ab sofort sind Restaurants, Bistros und Cafés, die Essen und Getränke für unterwegs verkaufen, dazu verpflichtet, für die To-Go-Produkte sowohl Einweg- als auch in Mehrwegverpackungen anzubieten. Ziel des Gesetzes ist es, den Verpackungsmüll zu reduzieren, wie HEIDELBERG24 berichtet.

Von der Pflicht ausgenommen sind laut Bundesumweltministerium lediglich kleinere Geschäfte wie „Imbisse, Spätkauf-Läden und Kioske, in denen insgesamt fünf Beschäftigte oder weniger arbeiten und die eine Ladenfläche von nicht mehr als 80 Quadratmetern haben.“ Diese müssten es ihren Kunden jedoch ermöglichen, die To-Go-Produkte in eigene Mehrwegbehälter füllen zu lassen (mehr Service-News bei RUHR24).

Mehrwegpflicht bei McDonald‘s und Burger King – Fast-Food-Riesen ändern Getränke-System

Wie Chip berichtet, bietet McDonald‘s nach der Einführung der Mehrwegpflicht nun ein eigenes Mehrwegsystem an. Demnach könnten Kunden zum Beispiel entscheiden, ob sie ihr Getränk an Schalter oder McDrive wie gewohnt in einem Pappbecher oder doch in einem Mehrweg-Plastikbecher erhalten.

Die Mehrwegvariante kostet dann je zwei Euro Pfand – das Geld erhält man also zurück, wenn man den Mehrwegbecher wieder bei McDonald‘s abgibt. Das ist nicht das erste Pfandsystem, das der Burgerriese einführt. Bereits 2021 hatte McDonald‘s Pfand für Verpackungen getestet.

Burger King setzt auf Recup – mehr Flexibilität für Fast-Food-Kunden

Burger King arbeitet laut einer Pressemitteilung ab dem 1. Januar bei seinen Mehrwegbechern mit RECUP zusammen. Kunden können diese demnach deutschlandweit an über 16.500 Ausgabestellen wieder zurückgeben.

Ab 1. Januar 2023 sind die Mehrwegbecher von RECUP bei Burger King in Deutschland verfügbar.

Mit der Partnerschaft wolle man zur Abfallvermeidung beitragen und jedes Jahr Millionen Einwegbecher einsparen, heißt es in der Mitteilung. Für die Mehrwegbecher von Getränken, Milchshakes und Eis bei Burger King zahlen Kunden künftig je einen Euro Pfand. Auch interessant: Bürgergeld, 49-Euro-Ticket, Auto fahren: Liste zeigt die wichtigsten Änderungen 2023.

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