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Corona: Expertin fordert Fortsetzung der Maskenpflicht – Beispiel aus Australien

Frau hält eine Maske in der Hand
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Wer eine Maske trägt, sollte auch auf die richtige Gesichtspflege achten.

Christine Falk, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, rät dazu, auch weiterhin eine Maske zum Schutz gegen das Coronavirus zu tragen.

Dortmund – Diese Warnung ist eindeutig. „Wenn wir nichts tun, geht uns das Ding durch die Decke“, sagte die Immunologie-Expertin gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Das Tragen einer Maske zum Schutz gegen das Coronavirus sei auch in Zukunft dringend notwendig. Gerade vor dem Hintergrund der sich ausbreitenden Delta-Variante.

Fortführung der Maskenpflicht: Gefahr der Delta-Variante wird deutlicher

Die Delta-Variante des Coronavirus habe aktuell einen Anteil von 59 Prozent und dominiere inzwischen das Infektionsgeschehen. Und das zum ersten Mal. Die neue Variante des Virus ist nach wissenschaftlichen Erkenntnissen immens ansteckend.

Als Beispiel führt Christine Falk ein Beispiel aus Australien an. Eine Flugzeugcrew sei durch das eigentlich sehr engmaschige Quarantänenetz geschlüpft.

Video: Drei Corona-Mythen im Faktencheck

Fortführung der Maskenpflicht: Beispiel aus Australien alarmiert

Trotz Quarantäne-Auflagen war ein Mitglied in einer Shoppingmall unterwegs – und soll dort andere Menschen mit der Delta-Variante angesteckt haben, in dem es einfach an den Menschen vorbeiging. In Australien gilt keine Maskenpflicht mehr. Das sei so bei der Alpha-Variante nicht möglich gewesen, erklärt die Expertin.

Das Resultat von Christine Falk, Professorin und Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Immunologie ist eindeutig: „Ohne Maske geht es hier als auf gar keinen Fall!“

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