Vitaminbomben

Mandarine oder Clementine: Darin unterscheiden sich die Zitrusfrüchte

Mandarinen und Clementinen versorgen uns im Winter mit Vitamin C. Worin unterscheiden sie sich? Und ist die Orange grundsätzlich gesünder?

Dortmund – Wenn das regionale Obst im November keine Saison mehr hat und die Auswahl weniger wird, versorgen uns Zitrusfrüchte mit Vitaminen. Mandarinen, Clementinen und Orangen liefern das Kontrastprogramm zu Wirsing, Kohl und anderem Wintergemüse. Aber wie unterscheiden sich die Sorten eigentlich?

NameMandarine
Wissenschaftlicher NameCitrus reticulata
FamilieRautengewächse (Rutaceae)

Clementinen und Mandarinen - das ist der Unterschied

Im Supermarkt sind sie schon wieder erhältlich: Die süß-sauren Früchte, die beim Pellen einen ganz besonderen Duft hinterlassen. Aber warum werden sie mal Mandarine und mal Clementine genannt? Dahinter stecken tatsächlich verschiedene Sorten, die sich in kleinen Details unterscheiden.

Die Mandarine hat ein saftiges Fruchtfleisch, das eher orange ist. Sie enthält auch oft viele Kerne, wie Geo berichtet. Die Clementine hingegen ist beinahe kernlos. Ihr Fruchtfleisch ist außerdem wesentlich blasser und eher gelborange.

Eine weitere Eigenschaft der Clementine: Ihre Schale ist dicker und widerstandsfähiger. Dadurch lässt sie sich auch oft einfacher pellen. In den vergangenen Jahren wurde diese Sorte immer beliebter, wogegen die Mandarine seltener angebaut wird. Das liegt sicher auch daran, dass Clementinen wesentlich süßer sind als Mandarinen (mehr Tipps rund um den Garten bei RUHR24 lesen).

Zitrusfrüchte im Winter: Wie unterscheiden sich Orange, Mandarine und Satsuma?

Aber noch mehr orange Früchte sind über den Winter im Supermarkt zu finden: Orangen, Pomelo oder Satsuma stehen ebenfalls hoch im Kurs. So erkennt man sie:

  • Orangen sind der Klassiker unter den Zitrusfrüchten und wahre Vitamin C-Bomben. Sie sind größer als Mandarinen und eindeutig rund. Sie schmecken süß und sind besonders saftig.
  • Die Satsuma ist ähnlich wie die Mandarine eher platt geformt und an ihrer hellgrünen Schale zu erkennen. Auch sie schmeckt süß, kann aber auch eine Bitternote aufweisen.
  • Pomelos stechen optisch wohl am meisten hervor. Die Frucht wiegt zwischen 500 Gramm und zwei Kilo und hat eine sehr dicke, aber weiche Schale. Ihr Geschmack ist süß-säuerlich und liegt genau zwischen Orange und Grapefruit.

Außerdem gibt es noch weniger bekannte Sorten wie Tangelos, Tangerinen und Ortanique-Früchte.

Rubriklistenbild: © Lena Zschirpe/RUHR24

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