Was bringt der neue Monat?

Änderungen und neue Gesetze im Mai 2021: Corona-Bonus, Whatsapp-Update und neuer Mindestlohn

Ab Mai wird für Verbraucher wieder einiges anders: Familien bekommen einen erneuten Kinder-Coronabonus. Und Nutzer von Whatsapp und Windows sollten aufmerksam bleiben.

NRW – Auch im Mai treten wieder Gesetzesänderungen in Kraft, die einige Neuheiten mit sich bringen. Dazu gehört der Corona-Kinderbonus und ein höherer Mindestlohn für Maler und Lackierer. Aber auch Nutzer von Whatsapp und Windows 10 sind von Neuerungen betroffen und sollten aufpassen. Alle Änderungen für den kommenden Mai hat auch wa.de* zusammengefasst.

MessengerWhatsapp
Erscheinungsjahr2009
EntwicklerWhatsApp Inc. / Facebook Inc
Ursprüngliche AutorenBrian Acton, Jan Koum

Änderungen ab Mai 2021: Erneuter Corona-Kinderbonus wartet auf Eltern

Zum 1. Mai (Samstag) ändert sich wieder einiges für die Bürger. Dazu gehört auch der Corona-Kinderbonus, der im Mai ausgezahlt wird. Schon 2020 bekamen Eltern einen extra Kindergeld-Beitrag von 300 Euro pro Kind. Im Mai bekommen Eltern zusätzlich zum regulären Kindergeld noch einmal einen Bonus von 150 Euro einmalig ausgezahlt.

Die Auszahlung erfolgt wenige Tage nach der regulären Kindergeldzahlung. Wichtig zu wissen: Der Kinderbonus muss grundsätzlich nicht beantragt werden, sondern wird in der Regel automatisch von der zuständigen Familienkasse ausgezahlt.

Änderungen im Jugendschutzgesetz ab Mai 2021: Mehr Schutz für Kinder und Jugendliche im Internet

Zudem tritt Anfang Mai das zweite Gesetz zur Änderung des Jugendschutzgesetzes in Kraft, wie fnp* berichtet. Dieses soll Kinder und Jugendliche vor Mobbing, sexueller Ansprache, Hassrede oder Kostenfallen im Internet schützen. Dazu gehören zum Beispiel vorgeschriebene, einheitliche Alterskennzeichnungen im Netz. Mit den Änderungen des Jugendschutzgesetzes soll die Vorsorgepflicht verstärkt werden.

Auch auf Sylt ändert sich was: Die von den Coronamaßnahmen (alle Neuigkeiten und Änderungen zum Coronavirus im NRW-Ticker auf RUHR24) gebeutelte Urlaubsinsel testet vom 1. bis 31. Mai schrittweise Lockerungen der Schutzmaßnahmen. Das bedeutet, dass Urlauber unter strengen Regeln wieder auf die Insel dürfen. Wer im Mai auf Sylt Urlaub machen möchte, muss alle 48 Stunden ein negatives Testergebnis, zum Beispiel für den Besuch von Außengastronomie, vorweisen.

Neuer Mindestlohn ab Mai 2021: Maler und Lackierer bekommen künftig mehr Gehalt

Maler und Lackierer können sich ab Mai über mehr Geld freuen, denn der Mindestlohn wird für die Branche angehoben. Darüber berichtete hna*. Ab dem 1. Mai erhalten ungelernte Arbeitnehmer 11,40 Euro pro Stunde (Mindestlohn I). Gelernte Arbeitnehmer erhalten künftig 13,80 Euro pro Stunde (Mindestlohn II).

Auch digital wird es im Mai Änderungen für die Verbraucher geben. Nutzer von Whatsapp sollten aufpassen: Sie haben noch bis zum 15. Mai Zeit, die neuen Geschäftsbedingungen des Messenger-Dienstes zu akzeptieren. Falls man dies nicht tut, kann die App nicht weiter verwendet werden.

Whatsapp und Windows: Nutzer sollten aufpassen – Änderungen ab Mai 2021

Seit Anfang des Jahres können Nutzer die neuen Nutzungsbedingungen der zu Facebook gehörigen App akzeptieren. Zuerst hatte der Konzern die Frist auf den 8. Februar (Montag) gelegt. Nach starker Kritik verschob der Messenger-Dienst die neue Frist auf den 15. Mai. Aktuell steht Whatsapp in Deutschland wegen der neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (ABG) vor Gericht.

Auch auf Nutzer des Computer-Betriebssystems Windows 10 wartet eine Änderung: Spätestens bis zum 11. Mai (Dienstag) muss das Update der Version 1909, welche häufig von Privatpersonen genutzt wird, durchgeführt werden. Der Grund: Microsoft stellt an diesem Tag den technischen Support für die betroffene Version ein. Dazu gehören zum Beispiel die Sicherheitsupdates, die ab dem 11. Mai nicht mehr durchgeführt werden. Wer also Windows 10 nutzt, sollte sicherheitshalber überprüfen, ob die eigene Version betroffen ist. *wa, fnp und hna sind Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Sebastian Gollnow & Silas Stein & Daniel Karmann/ dpa; Collage: RUHR24