Lästige Tiere

Mäuse vertreiben: Spezieller Geruch bekämpft die Tiere im Garten

Zwar sehen Wühlmäuse mit ihren Knopfaugen und der Nase niedlich aus, im Garten oder Haus werden sie oft zum Ärgernis. Mit einigen Hausmittel wird man sie los.

Dortmund – Die meisten Menschen wollen Wühlmäuse weder in ihrem Garten, noch in ihrem Haus oder in der Wohnung haben. Denn sobald sie sich erst einmal eingenistet haben, kann es schnell zu einer ganzen Mäuse-Plage kommen. Zu Gift muss deshalb allerdings nicht gegriffen werden, stattdessen können Verbraucher natürlichen Mitteln zur Vertreibung nutzen.

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Wühlmäuse in Haus und Garten loswerden: Gerüche vertreiben die Tiere

Da Wühlmäuse als sehr geruchsempfindlich gelten, kann man schlichtweg zu Produkten greifen, welche die Tiere nicht mögen – oder besser, die die Mäuse nicht riechen können. Dazu gehört unter anderem Pfefferminzöl, wie Utopia berichtet. Um die Nager fernzuhalten, kann etwas Öl auf mehrere Lappen gegeben werden. Im Anschluss können diese auf die Eingänge ihrer Höhlen als auch auf die Wege gelegt werden (mehr Lifehacks bei RUHR24).

Essig ist ein altbewährtes Hausmittel – nicht nur zum Putzen, sondern auch um Wühlmäuse zu vertreiben, soll es sich eignen. Dafür kann ein Eimer mit heißem Wasser mit so viel Essig vermischt werden, dass das Gemisch einen säuerlichen Geruch erhält. Wer bereits Wühlmäuse in seinen vier Wänden hat, kann mit der Flüssigkeit den gesamten Boden wischen.

Dabei sollten unbedingt auch die Stellen gewischt werden, welche nur schwer zu erreichen sind. Danach kann ebenfalls ein Lappen in das Gemisch getränkt, und vor die Mauselöcher gelegt werden. Doch nicht nur Mäuse, sondern auch Motten kann man mit einigen Tricks verscheuchen, wie 24garten.de berichtet.

Wühlmäuse bekämpfen: Katzenstreu wirkt wahre Wunder

Wer eine Katze als Haustier hat, kann stattdessen gegen die Wühlmäuse zu Katzenstreu greifen. Meist reicht bereits der Geruch der Fellnase, um die Wühlmäuse in die Flucht zu jagen. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, kann etwas Katzenstreu in einen Beutel füllen, und diesen in die Nähe der Nager platzieren.

Gleichzeitig sollten sowohl Katzenbesitzer als auch alle anderen Verbraucher darauf achten, mögliche Futterquellen zu entsorgen. Denn sowohl Abfälle als auch Essensreste locken die Mäuse an. Schnecken werden ebenfalls aufgrund von Essen angelockt, doch auch diese kann man loswerden. Mülltonnen mit Essensresten sollten trotzdem so weit wie möglich vom Haus weg platziert werden.

Wühlmäuse im Haus loswerden: Vorsorge als Lösung

Außerdem können Verbraucher darauf achten, dass alle Eingänge verschlossen sind, damit die Nager nicht in das Haus gelangen. Denn oft kommen die Tiere beispielsweise über einen offenen Türspalt oder undichte Fenster rein. Auch offene Kellerfenster können ein Problem werden, genauso wie Löcher in der Außenwand des Hauses.

Durch einige Hausmittel wird man Wühlmäuse los.

Sobald eine Maus in das Gebäude eingedrungen ist, sollte zunächst nachverfolgt werden, wie und wo sie dies geschafft hat. Mögliche Schwachstellen können dann in der Regel ausgebessert werden. Bei Löchern in den Wänden können zum Beispiel Gips, Silikon oder Mörtel helfen.

Wühlmäuse im Garten bekämpfen: Gas und Fisch vertreiben die Nager

Doch nicht nur im Haus werden die Mäuse zum Ärgernis, auch im Garten sind sie vielen lästig. Denn: Wühlmäuse nagen alles Mögliche an – von der Wurzel bis hin zur Rinde. Das kann dazu führen, dass die Wurzeln verletzt werden und somit die Wasserversorgung der Pflanzen nicht mehr gewährleistet ist. Das Ende vom Lied: Die Pflanzen im Garten welken und sterben im schlimmsten Fall sogar ab.

Doch auch im Garten muss man nicht zu Fallen oder chemischen Mitteln greifen, um die Wühlmäuse zu bekämpfen. Auch hier können gewisse Gerüche eingesetzt werden. Ähnlich wie Maulwürfe mögen Mäuse beispielsweise den Geruch von Fisch nicht. Laut Mein schöner Garten helfen daher selbst gemachte Stinkbomben aus Buttermilch, Molke oder Fischresten. Doch das Portal merkt an, dass diese nur eine sehr begrenzte Wirkung haben.

Weitaus effektiver soll Carbid sein – ein Gas, das im Kontakt mit Feuchtigkeit unangenehmen Geruch entwickelt. Ein wirksames Mittel, um Wühlmäuse zu bekämpfen. Der Vorteil: Die Mäuse suchen das Weite, ohne dass sie dabei einen Schaden nehmen. Wie Mein schöner Garten angibt, muss man dafür den Ausgang der Wühlmaus-Gänge öffnen, Carbid hineingeben und dann den alles wieder verschließen, sodass kein Gas entweichen kann. Und schon sind die Wühlmäuse Geschichte – und möglicherweise auch die im Nachbargarten.

Rubriklistenbild: © Michael Schöne/Imago

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