Hausmittel-Trick

Vergilbte Wäsche: Schon Oma wusste, wie sie wieder weiß wird

Weiße Wäsche bleibt leider nicht immer so strahlend weiß wie in der Werbung. Vergilbt die Wäsche, helfen jedoch altbewährte Hausmittel.

Dortmund – Ob T-Shirts, Bettwäsche, Unterhemden oder Hemdkragen: Auf weißer Wäsche bilden sich mit der Zeit oft gelbliche Ränder, Flecken oder ein Gelbschleier. Um vergilbte Wäsche wieder weiß zu bekommen, sind jedoch weder Wäsche-Weiß-Tücher noch Entfärber nötig. Schon unsere Großmütter wussten sich in diesem Fall mit Hausmitteln zu helfen – mit Milch etwa.

Weiße Wäsche vergilbt: Vier mögliche Gründe für die Verfärbung

Warum weiße Wäsche vergilbt, kann unterschiedliche Ursachen haben:

  • Schweiß- und Deo-Flecken (im Achselbereich)
  • Kragenspeck: Hauttalg lagert sich ab und verfärbt sich gelb
  • Lange Lagerung im Schrank: Organische Substanzen, wie etwa Lebensmittel, altern und verfärben sich gelblich
  • Nikotin

Vergilbte Wäsche wieder weiß bekommen: Hausmittel mit Essig wirkt Wunder

Essig lässt sich bei vergilbter Wäsche wunderbar als natürliches Bleichmittel einsetzen: Dazu das Waschbecken im Badezimmer oder eine Waschschüssel mit warmen Wasser füllen (empfohlene Waschtemperatur beachten!) und eine halbe Tasse Essig dazu geben (mehr Lifehacks bei RUHR24)

Hier weicht man das vergilbte Wäschestück etwa eine halbe Stunde ein. Anschließend ausspülen, in die Waschmaschine legen und wie gewohnt waschen. Der Gelbstich sollte nun verschwunden sein. Essig sorgt nicht nur für weiße Wäsche – auch die Waschmaschine lässt sich damit reinigen.

Kleidung und Gardinen haben einen Gelbstich: Milch macht Wäsche wieder weiß

Auch Milch gilt als Geheimtipp bei vergilbter Wäsche, den schon unsere Omas kannten. Damit gelbe Verfärbungen verschwinden, weicht man die Kleidung oder andere Textilien in einem Gemisch aus mindestens einer Tasse Wasser und zwei Tassen Milch ein. Manche empfehlen auch, Eiswürfel hinzuzugeben.

Dieses Milchbad soll vor allem bei vergilbten Gardinen seine bleichende Wirkung entfalten. Wer seine Gardinen generell reinigen möchte, sollte zu Hausmitteln wie Natron oder Salz greifen. Anschließend ab in die Waschmaschine und gemäß der Waschanleitung waschen.

Weiße Wäsche vergilbt schnell, etwa am Kragen oder unter den Achseln. Da hilft auch das beste Waschmittel nichts.

Vergilbte Wäsche wieder weiß machen: Natron oder Backpulver zugeben

Noch einfacher wird vergilbte Wäsche wieder mit Natron weiß, wie Merkur.de verrät: Einfach beim nächsten Waschgang eine halbe Tasse Natron zusätzlich zum normalen Waschmittel zur Wäsche geben. Oder man schüttet ein Päckchen Backpulver vor dem Start in die Trommel.

Bei starken Verschmutzungen empfiehlt cleanipedia.com jedoch, die Wäschestücke vorher einzuweichen: Dazu eine halbe Tasse Natron und eine viertel Tasse Zitronensaft in einen Waschzuber mit warmen Wasser schütten und das ganze eine Stunde lang einwirken lassen. Danach wie gewohnt in die Waschmaschine geben.

Übrigens: Bevor man weiße Wäsche lange vorbehandelt, sollte man es mit einem alten Hausfrauen-Trick versuchen: Die vergilbten Wäschestücke zum Trocknen einfach in die Sonne hängen. Das UV-Licht zerstört die Farbmoleküle und Schmutzartikel und bleicht die Flecken so auf ganz natürliche Weise. Ist eine rote Socke in Ihrer Weißwäsche gelandet? Dann verfärbt sich die Wäsche nicht zwangsläufig.

Rubriklistenbild: © NomadSoul/Imago

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