Elektromobilität

Aldi, Kaufland und Lidl: Autofahrer erhalten besonderes Angebot von Supermärkten

Immer mehr Deutsche entscheiden sich für ein E-Auto. Doch wer zum Einkaufen fahren will, sucht Ladesäulen vor Ort oft vergeblich.

NRW – Die Elektromobilität boomt! Um den Service zu verbessern und damit mehr Kunden mit einem Elektroauto anzulocken, bieten einige Supermärkte nun Ladestationen vor den Geschäften an. Diese Discounter sind dabei – mitunter sogar kostenlos.

E-Autos in Deutschland618.000 Fahrzeuge (01. Janurar 2022)
E-Lademöglichkeiten deutschlandweit41.239 normale Lade-und 6.845 Schnellladepunkte (Okt. 2021)
Ziel der Bundesregierung15 Millionen Elektroautos bis 2030

E-Autos: Verkaufszahlen explodieren - aber noch zu wenige Ladesäulen in Dortmund

Laut dem NRW-Wirtschaftsministerium gab es im Jahr 2021 neunzig Prozent mehr Neuzulassungen von E-Autos als im Jahr davor. Doch vielerorts sucht man Ladesäulen vergeblich, so auch beim Einkaufen im Supermarkt.

Das gilt auch für Dortmund, wo immer mehr E-Autos über die Straßen rollen: In den vergangenen 18 Monaten war ein starker Anstieg der Zulassungen von E-Autos zu beobachten.

E-Autos: Lidl, Kaufland und Aldi wollen Kunden mit kostenlosen Ladestationen locken

Von Ladesäulen auf Kundenparkplätzen vor den Supermärkten versprechen sich die Händler einen längeren Aufenthalt ihrer Kunden. Wer einmal sein E-Auto voll auflädt, lässt sich womöglich beim Einkauf mehr Zeit und kauft mehr ein.

Zu den Discounter-Ketten, die kostenlose Ladestationen für E-Autos anbieten, gehören Lidl, Kaufland und Aldi Süd. Auch Rewe und die Metro bieten Ladestationen an, allerdings sind diese nicht kostenlos.

E-Autos: Immer mehr Märkte bieten Ladeservice auf Kundenparkplätzen an

E-Autofahrer, die bei Ikea einkaufen, können ihr Auto ebenfalls an kostenlosen Ladesäulen aufladen. Auch vor einigen Famila-Geschäften ist dies möglich (mehr News aus dem Service auf RUHR24).

Lidl bietet Kunden jetzt E-Ladestationen vor Supermärkten.

Folgende Ketten haben mittlerweile Ladesäulen für E-Autos gegen Bezahlung auf den Parkplätzen installiert: Bauhaus, Toom, Das Futterhaus, Hagebau, Hellweg, Hornbach sowie die Fast Food-Ketten Burger King und McDonald‘s.

E-Autos: Ladestationen vor Supermärkten nur vereinzelt kostenlos

Auf lange Sicht werden weitere Händler nachziehen und ihren Kundinnen und Kunden Ladesäulen für E-Autos anbieten. Dadurch werden Elektrofahrzeuge zu einer echten Alternative für den Nahverkehr. Parken darf bei den Ladestationen aber längst nicht jeder.

Der sorgenvolle Blick auf den Akkustand im Nahverkehr könnte dann endgültig der Vergangenheit angehören. Noch ist allerdings unklar, wo der Service dann kostenlos genutzt werden kann und wo eine Gebühr fällig wird.

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