Folgeerkankungen noch Jahre später

Leber: Corona kann Organ auch bei mildem Verlauf schädigen

Illustration eines menschlichen Körpers, bei dem die Leber zu sehen ist. (Symbolbild)
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Covid-19 kann die Leber schädigen. (Symbolbild)

Bei einer Covid-19-Erkrankung besteht das Risiko, dass auch die Leber geschädigt wird. Laut einer Studie befürchten Experten nun massive Folgeerkrankungen.

München – In den zwei Jahren der Corona-Pandemie konnten Wissenschaftler das Virus immer besser erforschen. So ist bereits nachgewiesen, dass eine Covid-19-Erkrankung in manchen Fällen innere Organe wie Herz oder Nieren befällt. Ebenso kann eine Infektion mit dem Coronavirus aber auch zur Schädigung der Leber führen. Forscher entdeckten dabei eine große Ähnlichkeit zu Hepatitis-Infektionen und vermuten sogar, dass es bei einigen Covid-Patienten zu Spätfolgen an der Leber kommen könnte – selbst wenn diese nur leicht erkranken, wie 24vita.de verriet*.

Das Forscherteam um Tobias Huber vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf zeigte in seiner im Fachmagazin „Nature Metabolism“ veröffentlichten Studie, dass es durch eine Covid-Erkrankung zu einer Funktionsstörung der Leber kommen kann. Long-Covid kann aber auch andere innere Organe wie das Herz betreffen. Inzwischen konnten Forscher Sars-CoV-2 in der Leber von Patienten nachweisen, die nach einer Corona-Infektion an Covid-19 verstorben sind. Die Wissenschaftler betrachteten bei ihrer Studie drei verschiedene Patientengruppen. Alle Patienten wurden stationär behandelt. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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