Studie liefert überraschende Ergebnisse

Ausschlafen am Wochenende: Schadet langes Schlafen dem Körper?

Eine Frau liegt schlafend in einem Bett, vor ihr steht ein Wecker. (Symbolbild)
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Schadet langes Schlafen am Wochenende Ihrem Körper? Wissenschaftler liefern überraschende Erkenntnisse.

Zwei, drei Stunden länger schlafen: Darauf freuen sich viele Menschen am Wochenende. Doch ist das Ausschlafen wirklich so gesund?

München – Am Wochenende steht bei vielen Menschen erst einmal Ausschlafen auf dem Plan. Das Ziel ist es dabei oftmals, fehlenden Schlaf der vorausgegangenen Arbeitswoche nachzuholen. Schließlich soll genügend Schlaf nicht nur die Gesundheit fördern. Laut Christian Benedict, preisgekrönter Ernährungswissenschaftler und Schlafforscher, soll eine ausreichende und erholsame Nachtruhe sogar schlauer und schlanker machen. Doch laut mehreren Studien von Wissenschaftlern soll es nicht nur auf die Dauer ankommen, sondern vor allem auf eine regelmäßige Schlafgewohnheit. Ob Sie sich in Zukunft auch samstags und sonntags besser einen Wecker stellen, verrät Ihnen 24vita.de*.

Denn ein durcheinandergeratener Schlafrhythmus kann Ihrem Körper mehr schaden, als Sie vielleicht gedacht haben. So zeigten Probanden einer Studie der Universität von Pittsburgh, die im Fachmagazin „Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism“ veröffentlicht wurde, unter anderem schlechtere Blutwerte. Ein Großteil der 447 männlichen und weiblichen Probanden ging am Wochenende später ins Bett und stand später auf als unter der Woche. Daneben erhöhte sich ihr Diabetesrisiko* und auch ihre Body-Mass-Index-Werte waren höher. Ihre Sport- und Essgewohnheiten spielten dabei nicht einmal eine Rolle. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.