Viele köstliche Variationen

Rezept für Kürbissuppe: So wird der Klassiker unter den Suppen perfekt

Herbst-Zeit ist Kürbis-Zeit. Eine Suppe aus dem Gemüse ist einfach gemacht, allerdings gibt es viele nützliche Tipps für den Suppengenuss.

NRW - Kürbissuppe ist beliebt und denkbar einfach zuzubereiten. Auch Kochanfängern gelingt das meist orangefarbene Gericht mit dem richtigen Rezept. Doch was sollte man noch dabei beachten?

PflanzeKürbis
Wissenschaftlicher NameCucurbita
FamilieKürbisgewächse (Cucurbitaceae)

Kürbissuppe selbst kochen: Hokkaido und Butternut eignen sich besonders gut

Optimal für die Zubereitung einer Kürbissuppe sind bei beiden Sorten Hokkaido und Butternut, die gleichzeitig am häufigsten in deutschen Supermärkten erhältlich sind. Beide Varianten schmecken aromatisch und leicht nussig. Der zusätzliche Vorteil des Hokkaido ist es aber, dass er sich mitsamt der Schale zu einer Suppe verarbeiten lässt, wie Rewe berichtet.

Somit fällt das lästige Schälen schon einmal weg. Wer den Aufwand aber nicht scheut, für den könnte der Butternut die richtige Wahl sein. Durch seine buttrige Konsistenz wird die Suppe am Ende schön cremig. Auch ein Muskat-Kürbis eignet sich perfekt für eine Kürbissuppe. 

Rezept: Diese Zutaten braucht man für die Basis einer Kürbissuppe

Damit die Kürbissuppe aber noch mehr Aroma erhält, reicht es nicht nur, den geeigneten Kürbis auszuwählen, sondern auch die richtige Würze einzubringen. Für die Grundlage des einfachen Rezepts benötigt man für etwa sechs Portionen:

  • 1,8 Kilogramm Kürbis
  • drei Zwiebeln
  • drei Zehen Knoblauch
  • 50 Gramm Ingwer
  • 100 Gramm Butter
  • 1 Esslöffel Currypulver
  • 300 Milliliter Orangensaft
  • zwei Liter Gemüsebrühe
  • zwei Esslöffel Honig (oder ein anderes Süßungsmittel, etwa Agavendicksaft)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskat

Kürbissuppe im Herbst zubereiten: So geht's Schritt für Schritt

Zuerst werden die Zwiebeln, Knoblauchzehen und der frische Ingwer geschält und anschließend in kleine Würfel geschnitten. Der Kürbis sollte gewaschen und von seinem Stängel befreit werden. Wenn ein Hokkaido verwendet wird, kann man diesen direkt halbieren, die Kerne entfernen und den Kürbis in kleine Stücke schneiden.

Als Nächstes wird die Butter in einem großen Topf gegeben. Wenn diese leicht aufschäumt werden Zwiebel, Ingwer und Knoblauch darin glasig angedünstet. So bildet sich die geschmackliche Basis für die Kürbissuppe. Dann kommen Kürbis, Honig und das Currypulver hinzu. Alles wird dann weiterhin angedünstet.

Ein Pürierstab ist unverzichtbar bei einer Kürbissuppe

Diese Menge wird nun mit Orangensaft abgelöscht und etwa fünf Minuten geköchelt. Anschließend kommt die Gemüsebrühe hinzu und alles sollte bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten weiterhin köcheln. Wenn der Kürbis weich genug erscheint, wird alles mit einem Stabmixer püriert und mit Salz, Pfeffer und Muskat verfeinert. Fertig ist die cremige Kürbissuppe.

Die Sorte Hokkaido eignet sich für eine besonders einfache Zubereitung einer Kürbissuppe.

Wenn man sich für eine andere Kürbissorte entscheidet, ist das Aufwendigste an der Zubereitung der Kürbissuppe das Schälen des Kürbisses. Neben den verschiedenen Sorten gibt es aber noch viele weitere Möglichkeiten, das Rezept zu variieren (mehr Rezepte auf RUHR24.de).

Kürbissuppe kochen: Toppings runden das Gericht ab

Etwa könnte man die Suppe statt mit Gemüsebrühe noch zusätzlich mit etwas Kokosmilch garen. Diese verleiht der Kürbissuppe im Zusammenklang mit den Gewürzen einen exotischen Hauch und macht sie herrlich cremig. Außerdem rundet etwas Sahne in der Suppe das Gericht auf dem Teller ab. Noch mehr Schärfe kann man dem Rezept mit mehr Curry verleihen.

Auch bei den Toppings für die Kürbissuppe sind die Möglichkeiten unbegrenzt. Etwa passen gebratene Garnelen, die vor dem Servieren auf dem Teller gegeben werden, hervorragend zu dem herbstlichen Gericht.

Nach dem eigenen Geschmack: Kürbissuppe ist sehr vielfältig

Auch Kürbiskerne und Kürbiskernöl runden die Kürbissuppe auf dem Teller ab. Wer es scharf und asiatisch mag, fügt noch Chili und Koriander hinzu. Klassisch wird es beim Anrichten hingegen mit etwas frischer Petersilie. Auch Croutons sind ein ideales Topping. Wer Kürbissuppe als Hauptgang anbieten sollte außerdem unbedingt für leckeres Brot sorgen.

Kochen ist nicht schwer. Es gibt viele Rezepte, die auch Anfänger ohne Weiteres meistern können. Etwa Pfannkuchen lassen sich ähnlich variieren wie die Kürbissuppe. Auch hier gibt es einige Tipps, die noch nicht jeder kennt.

Rubriklistenbild: © Rolf Vennenbernd/dpa

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