Tipps für den Verzehr

Kürbis richtig kochen: häufiger Fehler bei der Zubereitung

Der Herbst ist da und mit ihm neues Gemüse. Der Hokkaidokürbis ist bei vielen beliebt. Ein Fehler in der Zubereitung des Kürbis ist weit verbreitet.

Dortmund – Kürbis-Liebhaber kommen beim Thema Essen derzeit voll auf ihre Kosten. Denn mit dem Herbst zieht auch das bei vielen beliebte Gemüse wieder in die Küche ein. Mit Butternutkürbis, Spaghettikürbis sowie Hokkaidokürbis und Co. lassen sich leckere Gerichte kochen.

Pflanze

Hokkaidokürbis

Speisekürbis

Art: Cucurbita maxima

Höhere Klassifizierung

Riesen-Kürbis

Kürbisse zubereiten: Der Hokkaidokürbis ist vielseitig einsetzbar

Die verschiedenen Kürbisgewächse sind in der Zubereitung vielseitig einsetzbar. Man kann einige von ihnen roh essen – zum Beispiel im Salat – oft werden sie auch in Suppen verarbeitet, zum Befüllen mit Reis, Hackfleisch oder Gemüse eignen sie sich ebenfalls.

Bei vielen beliebt ist der Hokkaidokürbis. Zwar hat der Kürbis eher einen schwachen Eigengeschmack, dafür lässt er sich aber auch für unterschiedliche Gerichte einsetzen. Sein oranges Fruchtfleisch lässt sich, eben weil es nicht so dominant im Geschmack ist, gut mit anderen Obst- und Gemüsearten sowie Gewürzen kombinieren.

Irrtum in der Zubereitung des Hokkaidokürbis: Grüne Stellen im Fruchtfleisch kann man essen

Bei der Zubereitung des Hokkaidokürbis gibt es einige Tipps, die es einem in der Küche erleichtern können. So herrscht unter anderem ein Irrglaube darüber, dass das Fruchtfleisch des Hokkaidos für den Verzehr keinerlei grüne Stellen haben darf, wie T-Online berichtet.

Denn es ist tatsächlich so, dass trotz ihrer orangenen Farbe, das Fruchtfleisch von Hokkaidokürbissen manchmal auch grüne Stellen hat. Wer nun bislang immer dachte, dass er diese Stellen herausschneiden muss, weil er sie nicht essen darf, der lag falsch.

Grüne Stellen beim Hokkaidokürbis sind für Menschen nicht giftig

Die grünen Stellen im Fruchtfleisch des Hokkaidokürbis deuten nur darauf hin, dass das Gemüse vielleicht noch nicht völlig gereift ist. Für den Menschen ist der Verzehr in keinerlei Weise giftig. Also merken: Grüne Stellen in dem Kürbisgewächs können ohne Bedenken mitgegessen werden.

Diese Regel lässt sich allerdings nicht auf alle Gemüsesorten übertragen. Zum Beispiel Tomaten und Kartoffeln können ebenfalls solche Verfärbungen aufweisen. Bei den Nachtschattengewächsen ist allerdings Vorsicht geboten. Grüne Stellen sind hier nicht essbar, da sie den Stoff Solanin enthalten, welcher durch den Verzehr zu Vergiftungen führen kann.

Im Herbst gibt es in Deutschland viele verschiedene Kürbisse.

Thema Schale beim Hokkaidokürbis: Wie lässt sie sich am besten lösen?

Auch beim Thema Kürbis-Schale kommen beim Kochen immer wieder Fragen auf. Darf ich die Schale mitessen? Und wie kann ich das Fruchtfleisch am besten von der Schale trennen?

Kürbisse wie der Hokkaidokürbis sind nämlich teilweise ganz schön schwer zu knacken. Einfacher klappt es mit der Verarbeitung laut T-Online-Bericht, wenn man den Kürbis gewaschen in den Ofen schiebt. Bei 150 Grad sollte das Fruchtfleisch nach 30 bis 40 Minuten garen geschmeidig sein, sodass sich die Schale leicht ablösen lässt.

Thema Schale beim Hokkaidokürbis: essen – ja oder nein?

Bei einigen Sorten wie dem Hokkaidokürbis kann man die Schale aber auch mitessen. Der Verzehr der Schale ist nicht nur unbedenklich, sondern auch lecker. Sie wird beim Garen ebenso weich wie das Fruchtfleisch.

Wer keine Lust hat, groß zu kochen, kann es sich auch einfach machen. Denn den Hokkaidokürbis kann man auch roh essen. So lässt es sich beispielsweise dünn geschnitten gut in Salaten verarbeiten.

Rubriklistenbild: © Jens Büttner/dpa

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