Mit Tricks Geld sparen

Kühlschrank verbraucht viel Strom: Teurer Trick soll am Ende besonders viel sparen

Der Kühlschrank ist wichtig im Haushalt, kann aber ein echter Stromfresser sein. Mit ein paar Tricks kann man aber richtig Geld sparen.

Dortmund – Wer frische Lebensmittel lagern will, kommt um die Benutzung eines Kühlschranks wohl kaum drumherum. Aber das wichtige Gerät kann ein echter Stromfresser sein. Doch wie lässt sich das vermeiden?

Stromfresser im Haushalt: Kühlschrank besser nicht zu lange offen stehen lassen

Wenn man, etwa im Zuge der Gas-Krise, etwas Strom und damit auch Geld sparen will, kann sich ein genauer Blick auf die Geräte lohnen, die man täglich benutzt. Ist der Standby-Modus wirklich nötig? Kann man beim Umgang von Licht noch mehr Energie einsparen? Oder: Welche Einstellung beim Kühlschrank schont den Geldbeutel?

Wie Öko-Test berichtet, gibt es verschiedene Möglichkeiten, einen Kühlschrank möglichst schonend für den Geldbeutel zu benutzen. Der einfachste Trick ist, den Kühlschrank nicht zu lange zu öffnen, wenn man nach Lebensmitteln greift oder mal wieder auf der Suche nach einem Snack ist. Das verwendet nur unnötig Energie.

Vor allem beim Einräumen, nach dem Einkaufen, kann der Kühlschrank schon mal länger offen stehen. Das kann etwa vermieden werden, indem man schon beim Auspacken einen Haufen mit gekühlter Ware vorbereitet. Diese kann dann in einem Rutsch eingeräumt werden.

Kühlschrank verbraucht viel Strom: So einfach kann man Geld sparen

Was viele nicht wissen: Oft sind Kühlschränke viel zu kalt eingestellt. Laut Öko-Test reichen sieben Grad aus, um Lebensmittel haltbar zu machen. Diese Temperatur wird schon mit einem Reglerwert zwischen 1 und 2 erreicht.

Mit nur einem Grad weniger kann der Stromverbrauch schon um sechs Prozent steigen. Bei einem Kühlschrank der 500 Kilowatt pro Stunde (kWh) im Jahr verbraucht, entspricht das einer Ersparnis von mehr als 10 Euro – wenn man von einem Strompreis um 0,35 Cent/kWh ausgeht. Wer ein Zweitgerät hat, sollte außerdem überlegen, ob dieses wirklich unbedingt durchgehend in Betrieb genommen werden muss.

Kühlschrank-Tür sollte unbedingt dicht sein: Taschenlampe kann helfen

Wenn Reste von warmen Speisen im Kühlschrank gelagert werden sollen, ergibt es Sinn, diese zuerst bei Zimmertemperatur abkühlen zu lassen. Sonst erledigt das Gerät eine Leistung, die es außerhalb kostenlos gibt.

Außerdem sollte der Kühlschrank hin und wieder überprüft werden. Ist die Dichtung noch in Ordnung? Um das zu erkennen, hilft der Taschenlampentrick. Dazu einfach eine eingeschaltete Taschenlampe in den Kühlschrank legen, die Tür schließen und den Raum abdunkeln. Ist die Tür wirklich dicht, sollte kein Licht mehr zu sehen sein.

Der Kühlschrank kann schnell zum Stromfresser werden.

Auch wenn die Kühlschranktür sich sehr leicht und ohne Widerstand öffnen lässt, könnte mit der Dichtung etwas nicht stimmen. Normalerweise sollte nämlich ein leichter Unterdruck entstehen. Die gute Nachricht: Eine kaputte Dichtung bedeutet nicht das Aus für das Gerät, sondern kann einfach selbst erneuert werden (mehr Lifehacks bei RUHR24 lesen).

Strom und Geld sparen: Beim Kühlschrank gibt es einige Tipps und Tricks

Doch manchmal kann es auch schon Sinn ergeben, über ein neues Gerät nachzudenken. Oft sind diese nämlich effizienter als alte Kühlschränke. So kann es sich theoretisch schon alle drei bis fünf Jahre lohnen, einen neuen Kühlschrank anzuschaffen. Wenn die Strompreise weiter steigen, laut Öko-Test, auch schon eher.

Nachhaltig ist das aber nicht immer: Denn für ein neues Gerät müssen auch wieder neue Ressourcen aufgewendet werden. Außerdem kostet der Kühlschrank selbst ja auch schon Geld – Verbraucher sollten hier abwägen, ab wann sich eine Neuanschaffung wirklich lohnt. Der genaue Stromverbrauch lässt sich etwas mit einem Strommessgerät ermitteln. Diese sind für rund 15 Euro erhältlich.

Wer einen Kühlschrank mit Gefrierfach und einen einzelnen Gefrierschrank besitzt, kann bei einem neuen Kauf auch darüber nachdenken, einen Kühlschrank ohne Gefriermöglichkeit zu kaufen. Auch das spart schon viel Energie ein.

Rubriklistenbild: © Michael Gstettenbauer/Roman Möbius/Imago

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