Ganz einfach und lecker

Kokosmakronen mit nur wenigen Zutaten backen: So einfach ist das Rezept zum selbermachen

Kokosmakronen auf Backblech in Ofen
+
Kokosmakronen – beim Backen darauf achten, dass sie nicht zu trocken werden

Kokosmakronen schmecken wunderbar exotisch – und sind ein Klassiker zu Weihnachten. Mit diesem Rezept gelingt das luftige Schaumgebäck ganz einfach.

Mit seinem typischen Kokos-Geschmack erinnert das leichte Gebäck eigentlich eher an Palmen, Süden und Meer. Kokosmakronen kommen ursprünglich tatsächlich aus dem Süden – und wurden erst im 19. Jahrhundert erstmalig bei uns nachgewiesen.

Kokosmakronen backen: Einfaches Rezept, das jedem gelingt

Dennoch sind die Makronen auch hierzulande zum absoluten Weihnachtsklassiker avanciert. Neben Lebkuchen oder Christstollen gehören sie für viele in der Weihnachtszeit dazu.

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Rezepten, denn das Schaumgebäck lässt sich mit den verschiedensten Zutaten variieren. Das Raffinierte an Kokosmakronen: Sie kommen ganz ohne Mehl aus und sind besonders luftig und zart.

Kokosmakronen backen ohne Mehl: Man braucht nur drei Zutaten

Schaumgebäck backen ohne Mehl: Das klingt vielleicht zunächst schwierig – ist es aber nicht! Denn was viele nicht wissen: Nach einem traditionellen Rezept benötigt man zum Backen von Kokosmakronen nur drei Zutaten.

Diese sind:

  • 1 Päckchen Puderzucker (250 g)
  • 1 Tüte Kokosflocken (200 g)
  • 3 Eiweiß

Kokosmakronen backen Schritt für Schritt – so wird‘s gemacht

  • Zunächst das Eiweiß mit einem Handrührgerät schaumig schlagen, bis es steif ist.
  • Anschließend den Puderzucker einrühren. Dabei die unterste Stufe des Handmixers verwenden und darauf achten, dass der Zucker sich vollständig aufgelöst hat.
  • Nun die Kokosflocken vorsichtig mit einem großen Löffel unterheben, bis die Zutaten gut vermengt sind.
  • Backpapier auf ein Backblech legen und kleine Häufchen der Masse auf das Papier geben. Die Makronen sollten einen Durchmesser von ca. 3-4 cm haben.
  • Das Blech in den Ofen schieben und im vorgeheizten Backofen bei 170 Grad (Umluft) ca. 10 bis 15 Minuten backen.
  • Nach dem Backen die Kokosmakronen auf dem Backpapier abkühlen lassen. So lassen sie sich leichter lösen.

Eine Variante für Schoko-Fans: Wer mag, kann die Kokosmakronen später noch mit Schokoladenkuvertüre überziehen – die Kombination aus Kokos und Schoko ist besonders lecker! Auch hierbei darauf achten, dass die Makronen zuvor abgekühlt sind.

Kokosmakronen – Tipps für Hobbybäcker: Worauf man bei der Zubereitung achten sollte

Beim Backen von Kokosmakronen sollten stets einige Dinge berücksichtigt werden: Beim Trennen der Eier ist darauf zu achten, dass keine Rückstände von Eigelb im Eiklar bleiben – denn dann wird das Eiweiß eventuell nicht richtig steif.

Für das Verteilen der Masse auf dem Backblech kann man ganz einfach zwei Teelöffel verwenden. Dazu einen gehäuften Teelöffel aus der Masse nehmen und mit dem zweiten Teelöffel die Masse vorsichtig auf das Backpapier streichen.

Kokosmakronen: Tipps, wenn das Gebäck am Backpapier festklebt

Besonders hübsche Hingucker werden die Kokosmakronen, wenn man statt der Teelöffel einen Spritzbeutel mit Sterntülle verwendet und die Makronen damit auf das Backpapier spritzt. Die Öffnung der Tülle darf dabei aber nicht zu klein sein.

Nach dem Erkalten lässt sich das Schaumgebäck zumeist leicht vom Backpapier lösen. Wenn doch einmal etwas festklebt, ganz einfach die Rückseite des Backpapiers vorsichtig mit etwas Wasser befeuchten – dann sollten sich auch die letzten Makronen lösen.

Bekanntes Problem bei Hobbybäcker – warum Kokosmakronen beim Backen oft zu hart werden

Kokosmakronen dürfen auf keinen Fall zu lange in den Backofen – denn sonst werden sie trocken. Tipp: Ob die Makronen fertig gebacken sind, erkennt man daran, dass sie oben eine ganz leichte Bräunung bekommen (goldbraun).

Es kann auch daran liegen, dass das Eiklar nicht steif genug geschlagen wurde – der Eischnee muss wirklich richtig fest stehen. Denn die Kokosmakronen bekommen durch das Eiweiß ihre luftig-leichte Konsistenz, für die sie so schätzt werden.