Messenger-App Kik: große Verwirrung um angebliches Ende des WhatsApp-Konkurrenten

Messenger Kik: WhatsApp-Konkurrent hat vielleicht noch eine Chance. Foto: dpa
+
Messenger Kik: WhatsApp-Konkurrent hat vielleicht noch eine Chance. Foto: dpa

Der beliebte Messenger Kik steht eigentlich vor dem Aus. Doch nun meldet sich Gründer ted Livingston zu Wort und sorgt für Verunsicherung. Hier mehr lesen.

Der beliebte Messenger Kik sollte eigentlich morgen (27. September) eingestellt werden. Doch nun rudert Gründer Ted Livingston zurück. Denn der WhatsApp-Konkurrent soll gar keinen Rechtsstreit um eine Kryptowährung haben.

  • Der Messenger Kik wird hauptsächlich von Jugendlichen in Nordamerika benutzt.
  • Nach zehn Jahren sollte die Alternative zu WhatsApp eigentlich morgen (27. September) eingestellt werden.
  • Aber Rechtsstreit wegen der Kryptowährung soll es gar nicht geben.

Hat Messenger Kik doch noch eine Zukunft?

Update, Donnerstag (26. September), 10.08 Uhr: Gründer Ted Livingston hat nun auf Twitter für Verwirrung gesorgt. Wird der Messenger Kik nun doch nicht eingestellt? Darüber sind sich die Nutzer nun unsicher. Fest steht: Gründer Ted Livingston soll einer Hacker-Attacke zum Opfer gefallen sein.

Denn auf Twitter teilte die Seite "CoinDesk" mit, dass sie falsche Informationen bezüglich der App verbreitet haben. Das soll geschehen sein, weil eine fremde Person und dem Account von Ted Livingston diese Fehlinformationen gestreut hatte.

WhatsApp-Rivale: Messenger Kik sollte angeblich eingestellt werden

Ursprungsmeldung, Mittwoch (25. September), 11.10 Uhr: Rund 300.000 zumeist junge Nutzer soll der Messenger Kik haben. Aber offenbar nicht mehr lange. Denn bereits am Freitag soll der Rivale von WhatsApp eingestellt werden. Mehr als 100 Mitarbeiter sollen ihre Jobs verlieren.

Grund dafür sei ein Rechtsstreit mit der US-Börsenaufsicht. Der gefällt offenbar gar nicht, dass der Messenger Kik zusammen mit der hauseigenen Kryptowährung "Kin" funktionieren soll. Die Behörde stufte diese als Wertpapier ein.

Gründer von Kik zieht Notbremse - gut für WhatsApp?

Nach einem monatelangen Rechtsstreit muss Gründer Livingston nun die Notbremse ziehen. Nun soll der Fokus auf der Kryptowährung liegen. Diese sollen bereits 600.000 Menschen nutzen.

Kik ist ein kostenloser Messenger, der auf Smartphones und Tablets genutzt werden kann. Die meisten Nutzer sind zwischen 10 und 15 Jahren alt.

Beim Messenger WhatsApp warnt die Stiftung Warentest übrigens vor einer gewissen Einstellung. User sollen die entsprechenden Einstellungen einfach ausschalten.