Supermarkt

Aldi verkürzt Öffnungszeiten wegen Energiekrise: So reagiert Kaufland

Verkürzte Öffnungszeiten sind für Supermärkte eine mögliche Maßnahme, um Energie zu sparen. Kaufland hat sich gegenüber RUHR24 dazu geäußert.

Dortmund – Die Energiekrise setzt Unternehmen immer mehr unter Druck und veranlasst sie zu bestimmten Energiesparmaßnahmen. Insbesondere die Lebensmitteleinzelhändler müssen aufgrund hoher Energiekosten durch die Kühlung der Waren und die Beleuchtung umdenken. Aldi Nord ist zuletzt mit einer drastischen Entscheidung vorgestoßen und verkürzt die Öffnungszeiten. Kaufland hat sich gegenüber RUHR24 zu dieser Maßnahme geäußert.

SupermarktKaufland
Gründung1984, Neckarsulm
Anzahl der Mitarbeiter148.000 (Stand: 2022), davon 84.000 in Deutschland

Verkürzte Öffnungszeiten im Supermarkt: Kaufland hält an aktuellen Öffnungszeiten fest

Der Discounter Aldi Nord sieht die Verkürzung der Öffnungszeiten als aktiven Schritt zum Energiesparen. Ab dem 1. November haben die Märkte des Discounters nur noch einheitlich bis 20 Uhr geöffnet. Aktuell schließt Aldi Nord seine Türen erst um 21 oder teilweise sogar erst um 22 Uhr.

In Märkten mit einem hohen Kundenaufkommen zwischen 20 und 21 Uhr greift diese Maßnahme jedoch nicht, wie die DPA berichtet. Welcher Markt wann schließt, werde in Kürze auf den jeweiligen Homepages der Filialen veröffentlicht oder im Markt selbst ausgehängt. Aber wie reagieren andere Supermärkte wie Kaufland auf Aldis Vorgehensweise?

Gegenüber RUHR24 teilt Kaufland auf Anfrage mit, dass eine Verkürzung der Öffnungszeiten derzeit nicht geplant ist. Die Mehrheit der Kaufland-Filialen haben von 7 bis 22 Uhr geöffnet. Mit der späten Schließungszeit will der Lebensmitteleinzelhändler gerade Berufstätigen entgegenkommen, die ihre Einkäufe erst abends erledigen können (mehr zu Supermärkten und Discountern bei RUHR24).

Energiesparen im Zuge der Gaskrise: Kaufland setzt auf Energiemanagement-System

Trotzdem will der Supermarkt mit dem roten „K“ im Logo einen Beitrag zum Energiesparen leisten. Ein flächendeckendes Energiemanagement-System erfasse aktuell bereits die größten Stromfresser. „So kann Kaufland möglichst lückenlos Energieeinsparpotenziale identifizieren und nutzen“, teilt das Unternehmen mit.

Kaufland-Märkte haben aktuell bis 22 Uhr geöffnet.

Ein Energiemanagement-Team sorge ebenfalls dafür, den Energieverbrauch in den Märkten weiter zu senken. Ob in Zukunft bestimmte Maßnahmen geplant sind und ob diese Auswirkungen auf die Kunden haben werden, bleibt abzuwarten.

Die Supermärkte haben sich ebenfalls dazu geäußert, ob es bald wieder eine Maskenpflicht beim Einkaufen geben wird.

Rubriklistenbild: © Manfred Segerer/Imago

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