Garten und Balkon

Kartoffeln pflanzen: Optimaler Standort sorgt für große Ernte

Kartoffeln können im eignen Garten gepflanzt werden. Dabei sollten einige Tipps und Tricks beachtet werden.

Dortmund – In vielen deutschen Haushalten kann man Kartoffeln finden, denn sie sind hierzulande eine der beliebtesten Beilagen. Einige Hobbygärtner pflanzen deshalb ihre eigenen Kartoffeln im Garten an. Ab April, Anfang Mai müssen die Sorten in die Erde, doch dabei gibt es einiges zu beachten.

LebensmittelKartoffel
Andere BezeichnungenErdapfel, Erdbirne, Bauerntrüffel, Potaten
Enthaltene MineralstoffeKohlenhydrate, Eiweiß, Kalium, Magnesium

Kartoffeln im Garten und auf dem Balkon pflanzen: Optimaler Standort sorgt für große Ernte

Es ist nach Angaben von NDR beispielsweise wichtig, wo die Kartoffeln gepflanzt werden. Denn diese sollten nur alle vier Jahre an derselben Stelle im Beet wachsen, heißt es. Und das aus gutem Grund: Dadurch wird die Gefahr von Krankheiten an der Pflanze reduziert (mehr Garten-News bei RUHR24).

Die Kartoffeln werden in einem Abstand von 30 bis 35 Zentimeter gepflanzt. Der Reihenabstand soll dabei etwa 70 bis 80 Zentimeter betragen. Mit dem Austrieb nach oben gerichtet, kommen die Kartoffeln dann etwa zehn Zentimeter tief in die Erde. Doch nicht nur im Beet, sondern auch in einem Topf können Kartoffeln gepflanzt werden. Je nach Größe des Behälters werden nach Angaben von gartenflora.de mindestens drei Stück mittig ausgelegt. Auch Obstsorten können nun angepflanzt werden.

Vor dem Pflanzen sollte allerdings darauf geachtet werden, dass Löcher im Boden des Kübels vorhanden sind, sodass überschüssiges Wasser abfließen kann. Anschließend wird so viel Erde aufgefüllt, dass die Kartoffeln knapp bedeckt sind. Der Abstand der Knollen soll etwa 10 Zentimeter betragen. Wichtig sind Löcher im Boden, sodass überschüssiges Wasser abfließen kann. Der Topf sollte an einem warmen und sonnigen Ort platziert und der Inhalt gleichmäßig feucht gehalten werden.

Kartoffeln im Garten und auf dem Balkon pflanzen: Deshalb ist Anhäufeln wichtig für die Ernte

Für reiche Ernte soll man Kartoffeln außerdem regelmäßig anhäufeln. Die Erde wird dabei am Stiel zu einem kleinen Berg angehäufelt. Spätestens wenn die ersten Triebe etwa 20 Zentimeter hoch sind, sollten Hobbygärtner diesen Vorgang regelmäßig etwa alle zwei bis drei Wochen anwenden, wie NDR berichtet.

So soll vermieden werden, dass Tochterknollen aus der Erde herauswachsen und durch Fotosynthese grün und ungenießbar werden. Die Erntezeit ist allerdings von der jeweiligen Sorte abhängig. Frühe Sorten wie beispielsweise die bekannte „Sieglinde“ haben eine Vegetationszeit von etwa 110 bis 120 Tagen. Bei späten Sorten wie „Donella“ dauert diese Phase etwa 140 und 160 Tage.

Kartoffeln im Garten und auf dem Balkon pflanzen: Richtigen Zeitpunkt für die Ernte erkennen

Rund drei Monaten nach dem Pflanzen kann man dann mit der Ernte losgehen. Dann beginnt die Ruhephase der beliebten Beilage, was sich an gelb-bräunlich und zudem verdorrten oberirdischen Pflanzenteilen zeigt. Um sicherzugehen, ob eine Kartoffelpflanze ausgraben werden kann, gibt es einen einfachen Trick.

Kartoffeln können im Garten und auf dem Balkon gepflanzt werden.

Lösen sich die Knollen problemlos von ihr und lässt sich die Schale mit den Fingern nicht abreiben, ist es Zeit für die Ernte. Wer möchte, kann anschließend etwaige Überbleibsel der Kartoffelpflanzen entfernen und ein anderes Gemüse anbauen. Wer die Kartoffeln dann kochen möchte, kann dies mit einem Lifehack in kürzester Zeit machen.

Rubriklistenbild: © Karen Kaspar/imago

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