Leckere Knolle

Kartoffeln kochen: Genialer Trick macht die Knolle in wenigen Minuten weich

Wie lang dauert es, bis Kartoffeln gar und weich sind? Mit diesem genialen Trick nicht lange.

Deutschland – Zugegeben: Man könnte Kartoffeln auch in winzig kleine Stücke schneiden. Auch dann sind sie deutlich schneller gar, als wenn sie als ganze Knolle gekocht wird. Wer auf kleine Kartoffelwürfel jedoch keine Lust hat oder im Ganzen gegarte Pellkartoffeln kochen möchte, kann auf einen einfachen Trick zurückgreifen, mit dem die beliebte Beilage trotzdem superschnell weich wird.

PflanzeKartoffel
FamilieNachtschattengewächs
weitrer Bezeichnungen Erdapfel, Erdbirne, Grundbirne, Potaten

Kartoffel schneller weich kochen: Garzeit auf wenige Minuten verkürzen

Kartoffeln kochen ist einfach: Kartoffeln in einen Topf, mit kaltem Wasser bedecken und ab auf den Herd. Dann nur noch kochen, bis sie weich gegart sind. Wann es so weit ist, verrät ein kleiner Piks in die Knolle mit Gabel oder Messer. Doch bis es so weit ist, kann mitunter eine lange Zeit vergehen. Denn Kartoffeln weich zu kochen, dauert seine Zeit. Zumindest, wenn sie im Ganzen und auf herkömmliche Weise gekocht werden.

Je nach Sorte und Größe dauert es 20 bis 30 Minuten, bis Kartoffeln – im Topf gekocht – gar sind. Mit einem Trick sollen sie jedoch schon in wenigen Minuten butterweich werden. Werden Kartoffeln in der Mikrowelle gegart, spart man einiges an Zeit. Egal, ob es Salz- oder Pellkartoffeln geben soll: In vier bis zwölf Minuten sind sie gar (mehr Lifehacks auf RUHR24).

Wie Utopia erklärt, kommt es jedoch auch bei dem Mikrowellen-Trick darauf an, welche Sorte und Größe man zubereiten möchte. Generell eigenen sich kleinere Kartoffeln besser für das Garen in der Mikrowelle. Mehlig kochende Kartoffeln (oder vorwiegend festkochende) sind zudem besonders schnell gar.

Kartoffeln garen: Dank Mikrowelle in vier Minuten Kartoffeln weich kochen

Mit vier Minuten Garzeit kommen demnach vor allem kleine, mehlig kochende Kartoffeln aus. Für größere oder festkochende Kartoffeln müssen dann doch bis zu zwölf Minuten Garzeit eingeplant werden. Und noch etwas muss bei dieser Garmethode beachtet werden: Sie eignet sich nur für kleinere Portionen. Wer mehr als zwei Personen mit den gekochten Kartoffeln satt kriegen möchte, sollte seine Kartoffeln weiterhin im Topf kochen.

Und so geht es:

  • Möglichst kleine, rohe Kartoffeln verwenden.
  • Kartoffeln waschen und in ein mikrowellengeeignetes Gefäß geben. Größere Kartoffeln klein schneiden.
  • Kartoffeln mit rund drei Esslöffeln Wasser benetzen.
  • Gefäß mit einem Teller (o.ä.) abdecken.
  • Kartoffeln bei 700 Watt mindestens vier Minuten garen lassen. Für Pellkartoffeln rund 10 Minuten Garzeit einplanen.
  • Salzkartoffeln vor dem Servieren mit Salz würzen.

Eine Variante dieser Garmethode sieht so aus: Kartoffeln in feuchte Küchentücher wickeln und ebenfalls ab mit ihnen in die Mikrowelle. Dann sollen die Kartoffeln laut hna.de sogar schon in drei Minuten weich sein. Doch Achtung: Bei dieser Variante ist es wichtig, dass das verwendete Küchentuch nicht Schadstoffen belastet ist. Viele Küchenrollen fielen im Test jedoch durch und sind nicht für Lebensmittel geeignet.

Kartoffeln kochen: Auch die Sorte entscheidet über Garzeit

Egal, welche Garmethode ihr bevorzugt: Festkochende Kartoffeln brauchen stets am längsten. Dafür eignen sie sich besonders gut für Pellkartoffeln, Bratkartoffeln, Pommes oder Kartoffel-Wedges. Auch Kartoffelsalat oder Kartoffelgratin schmeckt am besten, wenn die Gerichte mit festkochenden Kartoffeln zubereitet werden.

Für viele die wohl schönste Art, Kartoffeln zu genießen: Pommes.

Mehlige Kartoffeln zerfallen beim Kochen leicht. Das passt prima zur Zubereitung von Kartoffelbrei oder Suppen. Auch für selbstgemachte Klöße oder Backofenkartoffeln verwendet man am besten mehlig kochende Kartoffeln.

Wer hingegen am liebsten vorwiegend festkochenden Kartoffeln kauft, in der Hoffnung, damit nichts falsch machen zu können, der liegt laut die-kartoffel.de gar nicht mal so falsch – Kartoffelsorten dieses Kochtyps gelten gemeinhin auch als „Kartoffel für alle Fälle“ und eignen sich sowohl für Pommes und Gratins, als auch für Suppen oder Eintöpfe. Und die Knolle kann sogar noch mehr: Kartoffeln sollen selbst bei Sodbrennen und Schmerzen Wunder wirken. Kartoffel ist also viel mehr, als nur eine langweilige Beilage.

Rubriklistenbild: © JOEL SAGET/AFP

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