Endlich den Traumjob bekommen

Das Vorstellungsgespräch – Damit bist du perfekt vorbereitet!

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Du hast eine Einladung zum Vorstellungsgespräch erhalten? Herzlichen Glückwunsch! Der erste Schritt zum neuen Job ist geschafft. Jetzt gilt es, sich im Gespräch als ideale Besetzung für die Stelle zu präsentieren. Wie ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch abläuft, erfährst du hier.

  • Das Vorstellungsgespräch ist ein weiterer Schritt in Richtung Traumjob.
  • Diese Phasen werden häufig bei einem Vorstellungsgespräch durchlaufen.
  • Sowohl Begrüßung, als auch Verabschiedung sind bei einem Vorstellungsgespräch wichtig.

Sich vor dem Vorstellungsgespräch gründlich über das Unternehmen zu informieren und sich auf klassische Fragestellungen vorzubereiten, ist Standard. Doch je höher deine gewünschte Position und dementsprechend auch deine Verantwortung und das Gehalt sind, desto wichtiger ist es, sich in den verschiedenen Phasen des Gesprächs keine Fehltritte zu erlauben.

Phase 1: Der Smalltalk

Der Smalltalk ist deine Gelegenheit, die Wirkung des ersten Eindrucks auszunutzen. Dabei sind Körpersprache, Etikette und auch Äußerlichkeiten wichtig. Um sympathisch und selbstsicher zu wirken, empfiehlt sich ein klassisches Business-Outfit. Damit gehst du auf Nummer sicher. Kreative, experimentelle Outfits sind hier in der Regel fehl am Platz.

Bei der Begrüßung reicht der Personaler als Erstes die Hand – hier kommt ein kurzer, fester Händedruck am besten an. Du solltest dich mit deinem Vor- und Nachnamen vorstellen und dich erst setzen, wenn dir ein Platz angeboten oder zugewiesen wird. Bietet man dir ein Getränk an, lehne es nicht ab. Das wäre unhöflich. Austrinken musst du jedoch nicht.

Im Vorstellungsgespräch sind nun klassische Fragen zu erwarten, wie zum Beispiel, ob du gut hergefunden hast oder schon mal in der Stadt gewesen bist. Diese Fragen sind zwar auf den ersten Blick leicht zu beantworten, doch du solltest sie auch nicht unterschätzen. Wieso solltest du beispielsweise in einem Unternehmen arbeiten wollen, dessen Standort dir vollkommen unbekannt ist?

Nimm die Wirkung der Körpersprache nicht auf die leichte Schulter. Sitze bestenfalls aufrecht – nicht zu angespannt und nicht zu lässig. Vermeide, die Arme zu verschränken oder hektische Bewegungen wie mit den Beinen wippen. Ein weiterer Tipp ist zudem der Chamäleon-Effekt: Wir Menschen finden diejenigen Menschen sympathischer, die uns ähnlich sind. Wer also ganz vorsichtig die Haltung seines Gegenübers nachahmt, könnte damit punkten.

Phase 2: Das Kennenlern-Gespräch, auch Vorstellungsrunde genannt

In diesem Teil des Vorstellungsgesprächs geht es um dich und somit auch um deinen Lebenslauf. Dein Gegenüber kennt deine Bewerbungsunterlagen schon, du brauchst den Lebenslauf also nicht nochmals Schritt für Schritt im Detail durchzugehen. Wichtig ist jedoch, dass auch du selbst deinen Lebenslauf gut kennst und erläutern kannst, wenn er gerade nicht ausgedruckt vor dir liegt – es ist schließlich dein Lebenslauf. Weist dieser beispielsweise Lücken oder auffällige Wechsel der Arbeitgeber auf, solltest du dir dessen bewusst sein und Begründungen dafür vorbereitet haben.

Generell hast du in dieser Phase die Chance, bei deinen Erläuterungen dieangestrebte Position in den Fokus zu stellen und zu zeigen, dass du schon lange auf genau diese Position hinarbeitest. Bestenfalls stellst du klar, warum du die ideale Besetzung für die Stelle bist und weshalb das zum jetzigen Zeitpunkt logisch in deine Karrierelaufbahn passt. Achtung: Strebst du eine Position im Vertrieb an, ist dieser Moment deine Möglichkeit, um zu zeigen, was du kannst.

Natürlich solltest du auch auf Fragestellungen wie „Erzählen Sie etwas über sich“ oder „Warum sollten wir gerade Sie einstellen?“ eine Antwort parat haben.

Phase 3: Das Unternehmen stellt sich vor

Hierbei ist es wichtig, gedanklich nicht abzuschweifen. Konzentriere dich wirklich auf das, was erzählt wird. Durch Anmerkungen kannst du in diesem Teil des Vorstellungsgesprächs gezielt dein Interesse am Unternehmen zeigen – natürlich ohne den Gegenüber zu unterbrechen. Des Weiteren bleibt nun Zeit für Rückfragen. Bereite in jedem Fall ein paar Fragen vor, die einerseits deine Kompetenz zum Ausdruck bringen und andererseits dein Interesse an der Stelle unterstreichen: „Was macht den Job aus? Was ist den Vorgesetzten bei einer Zusammenarbeit besonders wichtig?“

Phase 4: Die Verabschiedung

Lasse hier nicht nach. Bleib bis zum letzten Moment höflich und konzentriert – denn auch diese Phase kannst du nutzen. Jetzt bietet es sich an, sich nochmals über den weiteren zeitlichen Verlauf des Bewerbungsprozesses zu informieren. Was kommt noch auf dich zu? Wird es weitere Gespräche geben? Wann kannst du damit rechnen, dass sich das Unternehmen bei dir meldet?

Solltest du nach dem Vorstellungsgespräch mehrere Tage auf eine Rückmeldung warten, frage frühestens eine Woche später nach, wie es um deine Chancen steht. Insbesondere wenn es um eine höhere Position geht, muss der Arbeitgeber seine Entscheidung gründlich überdenken und soll sich nicht von dir unter Druck gesetzt fühlen.