Rezept-Ideen und Tipps

Karottengrün verwenden: Überraschendes Highlight in der Küche – viele Rezept-Ideen

Karotte Möhre Karottengrün
+
Nicht nur die orangenfarbene Wurzel der Karotte kann verzehrt werden, auch das Karottengrün ist schmackhaft.

Das Grün von Karotten ist ein wahres Multitalent: Es kann für viele Rezepte benutzt werden und ist äußerst gesund. Warum es sich lohnt, Karottengrün nicht nur „den Hasen zu geben.“

NRW – Endlich Frühling - und nicht nur die Temperaturen werden dieser Tage milder, auch das Essen auf dem Teller wird wieder bunter. Spargel, Erdbeeren, Karotten – alle leckeren Obst- und Gemüsesorten, auf die wir im Winter verzichten mussten, haben wieder Saison.

GemüsesorteKarotte
Wissenschaftlicher NameDaucus carota subsp. sativus
FamilieDoldenblütler (Apiaceae)
Höhere KlassifizierungMöhre

Karottengrün ist essbar: Darum sollte man den Strauch der Karotten nicht wegwerfen

Doch was nur die wenigsten wissen: In vielen Fällen kann man nicht nur die Frucht oder das Gemüse selbst essen, sondern häufig auch die Wurzel, den Strunk oder Ähnliches. So zum Beispiel das Grün bei Karotten beziehungsweise Möhren. Karottengrün gehört nämlich nicht in den Biomüll, sondern kann ganz leicht zu weiteren leckeren Gerichten verarbeitet werden. Das spart nicht nur Geld, sondern ist auch gut für die Umwelt.

Karottengrün essen? Dabei denken viele Menschen im ersten Moment sicher erstmal nur an Hasen- oder Meerschweinchenfutter. Aber auch wir Menschen können Karottengrün verzehren und damit, sowohl roh als auch gekocht, viele Speisen schmackhaft verfeinern (noch mehr Lifehacks bei RUHR24 lesen).

Karottengrün als Futter für Hasen oder Meerschweinchen – aber auch für Menschen ist es essbar

Warum man Karottengrün definitiv nicht einfach in die Mülltonne werfen oder „den Hasen geben“ sollte? Die grünen Sträucher enthalten viel Kalzium, das laut Öko-Test für die Abwehr von Entzündungen, für die Funktion von Herz, Lunge und Nieren und für die Gesundheit von Knochen und Zähnen benötigt wird. Ein Allround-Talent sozusagen.

Aber wie verwendet man es? Karottengrün kann man ähnlich wie Kräuter, wie zum Beispiel Petersilie oder Dill, zum Würzen in Salaten, Saucen, Suppen oder Eintöpfen benutzen. Im Mixer mit Olivenöl, Pinienkernen und Parmesan vermischt entsteht daraus außerdem ein leckeres Pesto, das sich von anderen grünen Pesti kaum unterscheidet.

Rezepte mit Karottengrün: Suppen, Smoothies oder Pesto – oder einfach als Gewürz

Ideal passt Karottengrün natürlich auch zu seinem großen Bruder, dem Karottengemüse selbst. In einer Karottenpfanne verfeinert das Grün in kleingehackter Form das Gericht. Zu Karotten-Sticks lässt sich ein Dip aus Joghurt oder Schmand mit kleingeschnittenem Karottengrün reichen.

Und noch ein Geheimtipp: Karottengrün kann auch ganz leicht als Spinat-Ersatz in grünen Smoothies oder Gemüse-Pfannen beziehungsweise Eintöpfen verwendet werden.

Video: Rezept: Cremige Karottensuppe

Karottengrün selbst anbauen und einfrieren – Tipps und Tricks und was man sonst noch beachten muss

Einige Dinge gibt es beim Verzehr von Karottengrün jedoch auch zu beachten: Wichtig ist, nur das Grün von Bio-Karotten zu essen. Ist das Produkt nicht aus Bio-Qualität können Pestizidrückstände im Grün zu finden sein. Außerdem sollte nur frisches Karottengrün gegessen werden. Welke Blätter wandern dann lieber doch in den Müll.

Wer Geschmack an Karottengrün gefunden hat, muss aber nicht ständig in den Supermarkt laufen und einen Bund Karotten kaufen. Karottengrün lässt sich ganz leicht selbst in der Küche anbauen: Dazu muss einfach das Endstück einer Karotte mit etwa drei bis vier Zentimetern des Grüns in eine Schale mit Wasser gesetzt werden. Es reicht dabei, wenn nur der Boden mit Wasser bedeckt ist.

Karottengrün lässt sich ganz einfach selbst anbauen.

Wenn das Karottengrün dann zu sprießen beginnt, kann man es in Erde einpflanzen. Wenn es dann noch regelmäßig gegossen wird und ein helles Plätzchen findet, hat man rund um die Uhr frisches Karottengrün zuhause. Und wenn man irgendwann doch genug davon hat, lässt sich das Grün auch ganz leicht einfrieren. Also, warum nicht einfach mal ausprobieren?

Mehr zum Thema