Käufer bei Ebay-Kleinanzeigen aufgepasst! PayPal warnt vor Betrügern

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PayPal warnt vor Betrügern bei Ebay-Kleinanzeigen. Foto: Lukas Schulze/dpa

Käufer, die über Ebay-Kleinanzeigen ein Geschäft abwickeln, sollten bei der Zahlungsmethode unbedingt aufpassen. PayPal warnt vor Betrügern.

Käufer, die über Ebay-Kleinanzeigen ein Geschäft abwickeln, sollten bei der Zahlungsmethode unbedingt aufpassen. PayPalwarnt vor Betrügern.

  • Käufer können bei Ebay-Kleinanzeigen oft die Zahlart PayPal auswählen.
  • Der Dienstleister warnt derzeit jedoch vor Betrügern.
  • Käufer sollten unbedingt ihren Käuferschutz geltend machen.

Wer auf der Suche nach alten Comics, gebrauchten Möbeln oder aussortierten Fernsehern ist, der ist bei Ebay-Kleinanzeigenrichtig. Der Online-Marktplatz hat ein riesiges Angebot über gebrauchte Gegenstände. Der Kauf läuft in der Regel unkompliziert hab. Den Bezahlvorgang können Kunden oft über PayPalabschließen.

PayPal warnt: Betrüger bei Ebay-Kleinanzeigen unterwegs

Doch hier ist Vorsicht geboten. Das Unternehmen warnt vor Betrügern, die die Zahlungsmethode via PayPal derzeit missbrauchen, um Ebay-Käufer auszutricksen.

Laut dem Zahldienst würden die betrügerischen Verkäufer die Kunden bei der Kaufabwicklung dazu auffordern, bei PayPaldie Zahlart "Freunde und Familie" zu nutzen. Das begründeten sie damit, dass der Anbieter dadurch angeblich Gebühren sparen kann. Tatsächlich wollten die Betrügerso aber den Käuferschutz aushebeln.

Denn den bietet PayPalbei dieser Zahlart nicht an. Das wissen viele Nutzer allerdings nicht. PayPalmahnt deshalb, Geld nur per "Freunde und Familie" zu senden, wenn man den Empfänger auch tatsächlich kennt.

PayPal hatte bereits Anfang August vor der Masche gewarnt und betont, dass die Funktion "Familie und Freunde" nicht fürs Online-Shopping gedacht ist.

Käuferschutz über PayPal nicht mehr gültig

"Bei Käufen von Unbekannten, zum Beispiel auf Marktplätzen wie Ebay-Kleinanzeigenoder Flohmärkten, empfehlen wir "Waren & Dienstleistungen" – dann gilt unser Käuferschutz",informiert der Dienstleister auf seinen Support-Seiten.

Wer auf die Masche der Betrügerrein fällt, darf sich nachher nicht beschweren. Vor allem aber hat er keine Möglichkeit dagegen vorzugehen, wenn die bezahlte Ware nicht verschickt wird. Denn einen Käuferschutz kann er dann nicht geltend machen - und bekommt in der Folge von PayPalauch kein Geld zurück. Mit dpa-Material