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Junikäfer loswerden: Engerlinge locken Wildschweine in den Garten

Die Engerlinge des Junikäfers sind eine Delikatesse für Wildschweine und Maulwürfe.
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Die Engerlinge des Junikäfers sind eine Delikatesse für Wildschweine und Maulwürfe. (Symbolbild)

Ein lautes Brummen in der Sommernacht: Was sich bedrohlich anhört, ist es meist nur für Ihre Pflanzen. Der Junikäfer zieht los – und mit ihm andere Gefährten.

Müncheberg – Im Sommer zieht es nicht nur uns in den Garten, sondern auch viele Tiere. Manch einer erschrickt allerdings, wenn er abends noch draußen sitzt und plötzlich ein lautes Brummen vernimmt. Kaum einer kann sich vorstellen, dass dieses ungewöhnliche Geräusch von einem kleinen Käfer stammt.
Und zwar von keinem Geringeren als dem Junikäfer, weiß 24garten.de.

Was sich niedlich anhört, ist für den Menschen zwar harmlos, aber kann im heimischen Grün große Probleme nach sich ziehen. Die Junikäfer (Amphimallon solstitiale) sind Verwandte der Maikäfer und somit keine eigenständige Käferart. Sie zählen zur Familie der Blatthornkäfer (Scarabaidae) und am bekanntesten ist der „Gerippte Brachkäfer“. Acht Arten dieses Käfers sind laut dem Deutschen Entomologischen Institut (SDEI) hierzulande nachgewiesen worden.

Doch während die Käfer keine Gefahr per se darstellen, sind es vielmehr deren Engerlinge, die Schaden im Garten anrichten können. Schließlich leben die Larven des Junikäfers über Jahre im Boden, bis die Zeit reif ist und sie auf der Suche nach Nahrung an die Oberfläche kommen. Sie sind sehr hungrig und fressen Graswurzeln und Pflanzen an. Ein Albtraum für jeden Gartenfreund, der mühselig sein Gemüsebeet angelegt hat!