Vorteile überwiegen

Energiekosten drastisch senken: Pflanzen-Trick ersetzt teure Alternative

In Zeiten steigender Kosten spart man, wo man kann. Umso besser, wenn dabei ein einfacher Pflanzen-Trick eine teure Haus-Sanierung ersetzen kann.

Dortmund – Sparen statt protzen! So muss auch in 2023 die Devise in den meisten deutschen Haushalten lauten. Daran dürfte sich auch trotz der Gaspreisbremse der Bundesregierung nicht viel geändert haben.

Energiekosten drastisch senken: Pflanzen-Trick ersetzt teuere Alternative

Angesichts der rasant steigenden Kosten dürften sich die Sorgenfalten bei vielen Verbrauchern in Deutschland bereits zu tiefen Kratern entwickelt haben. Besonders groß dürfte die Not bei den Abrechnungen der Energieanbieter werden.

Eine Kostensenkung muss oftmals her. Doch wie erreicht man diese mit einfachen Mitteln?

Pflanzen-Trick macht Haus-Sanierung überflüssig und senkt Energiekosten

Schließlich ist es in den meisten Fällen keine Option, den überdimensionierten und vor allem teuren „Investitions-Hammer“ zu schwingen. Oftmals ist dies aber auch gar nicht erforderlich.

Bereits ein einfacher Pflanzentrick kann dabei helfen, eine teure Haus-Sanierung überflüssig zu machen und gleichzeitig die Energiekosten nach unten zu schrauben. Wie das funktioniert, hat Buchautor und Finanzjournalist Alexander Rudow im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk-Deutschland verraten (mehr Lifehacks auf RUHR24).

Spar-Trick: Efeu bietet günstige Alternative zur Haus-Sanierung

„Energetische Sanierung zum Beispiel ist sicherlich eine gute Sache und macht auch Sinn, aber das kostet ja auch eine ganze Menge. Viel günstiger ist es da etwa, die Hauswand mit Efeu zu begrünen. Efeu wächst schnell, ist robust und isoliert gut“, verrät der Experte.

Efeu an der Hauswand kann dank seiner isolierenden Wirkung eine teure Haus-Sanierung ersetzen.

Die isolierende Wirkung der Kletterpflanze ist nicht nur ein Mythos, sondern lässt sich inzwischen auch wissenschaftlich belegen: „Die Temperatur an der blanken Fassade schießt bei direkter Sonnenbestrahlung auf 50 bis 60 Grad und mehr hoch. An der Efeuwand haben wir maximal 31,5 Grad gemessen“, stellt der Kölner Biologie-Professor Hans-Georg Edelmann bereits 2018 im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung fest.

Sparende Dämmschicht: Efeu bietet weitere Vorteile gegenüber Sanierung

„Warum eine Dämmschicht kaufen, wenn man eine Dämmung mit einem natürlichen Material hat – noch dazu eine mit enorm vielen positiven Zusatzeffekten?“, fragt sich der Professor. Efeu absorbiert Kohlendioxid, bindet Feinstaubpartikel, sorgt für eine bessere Luftqualität und bietet gleichzeitig vielen Insekten und Vögeln einen wichtigen Lebensraum.

Trotz der vielen Vorteile und des nicht zu verachtenden Sparpotenzials sollte man dennoch nicht sorglos zur immergrünen Kletterpflanze greifen. Schließlich ergeben sich nicht nur Vor-, sondern auch nicht vernachlässigbare Nachteile.

Sparen mit Efeu an Haus-Fassade: In zwei Fällen ist besondere Vorsicht geboten

Die treten vor allem dann auf, wenn die zu isolierende Hausfassade bereits Schäden aufweist. „Eine kaputte Mauer mit Rissen ist ein gefundenes Fressen für Efeu“, bemerkt Biologie-Professor Hans-Georg Edelmann.

Wer zur Miete wohnt, sollte darüber hinaus vor dem ersten Spatenstich ein klärendes Gespräch mit seinem Vermieter führen. Denn nicht überall ist Efeu an der Hausfassade eine gern gesehene Form der Isolierung.

Rubriklistenbild: © Westend61, Gottfried Czepluch/Imago; Collage: RUHR24

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