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Instagram: Sperrung eures Accounts droht - das solltet ihr dringend nicht tun

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Eine bestimmte Verhaltensweise auf Instagram könnte euch Probleme bereiten.

Wenn ihr euch auf Instagram nicht an die Regeln haltet, könnte euer Account gesperrt werden. Wir sagen euch, wie man eine Sperrung umgehen kann.

  • Instagram kann eure Accounts durch falsches Verhalten teilweise sperren.
  • Wir sagen euch, worauf ihr achten müsst.
  • Im schlimmsten Fall könnt ihr tagelang keine Bilder mehr liken oder kommentieren.

Dortmund - Instagram gilt nach WhatsApp als eine der beliebtesten Apps überhaupt. Schätzungen zufolge nutzen allein in Deutschland rund 20 Millionen Menschen die Plattform. Falls ihr dazu gehört, solltet ihr künftig besser besonders vorsichtig sein. Euer Account könnte bei widrigem Verhalten teilweise gesperrt werden. 

Instagram: Sperrung droht bei falschem Verhalten

Ihr bekommt dann eine Nachricht mit der folgenden Meldung: "Diese Handlung wurde blockiert. Bitte versuche es später noch einmal. Wir schränken bestimmte Inhalte und Handlungen ein, um unsere Community zu schützen. Sag uns, wenn wir deiner Meinung nach einen Fehler gemacht haben."

Doch was steckt dahinter? Ganz einfach: Es handelt sich dabei um einen automatisierten Schutzmechanismus, den Instagram nutzt, um auffällige Aktionen oder künstliches Verhalten zu entlarven.

Instagram: Folgende Aktionen sorgen für Sperrung

Auffälliges Verhalten tritt besonders dann auf, wenn man bei Instagram verstärkt auf sich aufmerksam machen will, um zum Beispiel seine eigene Reichweite zu steigern. Oder um Follower zu gewinnen. Diese Aktionen sollten deshalb vermieden werden: 

  • Exzessives Liken von Fotos oder Videos. Instagram stuft derartiges Verhalten als Spam ein. Außerdem erkennt der Algorithmus, dass solch ein sich wiederholendes Verhalten nur darauf abzielt, auf sich aufmerksam zu machen.
  • Gleiches gilt auch für zu häufiges Kommentieren unter Posts. Vor allem, wenn die Kommentare einem immer gleichen Muster folgen und ähnlich geschrieben sind.
  • Das Follow-Unfollow-Prinzip. Eine Vorgehensweise, die besonders bei neuen Usern beliebt ist, weil es die einfachste Methode ist, um schnell möglichst viele Follower zu gewinnen. Dabei abonniert ein Account in kurzer Zeit etliche andere Accounts, nur um deren Aufmerksamkeit zu bekommen. Instagram merkt hier schnell, was vor sich geht und leitet eine Sperre bei besagtem Account ein. 
  • Gekaufte Likes und Follower. Ebenfalls beliebt bei neuen Accounts, um schnell Reichweite zu generieren. Oder bei Influencern aus Marketinggründen, die zusätzlich noch mehr Follower bekommen wollen.

Video: Influencer - Wie Instagram reich macht 

Instagram: Das passiert, wenn euer Account betroffen ist

Die gute Nachricht: Sollte die Nachricht "Handlung blockiert" in eurem Account auftreten, ist das nicht für immer. Ihr könnt dann lediglich für einen gewissen Zeitraum keine Bilder mehr liken oder kommentieren. Auch das Folgen neuer Accounts bleibt euch verwehrt. 

Wie lange die Sperre besteht, liegt an der Schwere eures Verstoßes. Vor allem Wiederholungstäter müssen sich auf längere Sperrungen einstellen. Letztendlich bleibt für alle aber nur die Option, abzuwarten und es nach Stunden erneut zu probieren. Im schlimmsten Fall kann die Sperre aber auch mehrere Tage dauern.

Instagram: Sperrung nicht gerechtfertigt? Ab zum Support!

Wenn ihr nicht so lange warten wollt oder ihr euch keiner Schuld bewusst seid, bleibt euch noch eine andere Option. Dabei könnt ihr auf den Button "Problem melden" klicken und der Support setzt sich mit eurem Problem auseinander. Wenn ihr Glück habt, schaltet dieser euch wieder frei und ihr könnt Instagram wieder ungehindert nutzen.

Instagram: Diese Influencer haben Follower gekauft

Zugegeben: Um auf Instagram Erfolg zu haben und als Influencer durchzustarten, bedarf es einer guten Portion Durchhaltevermögen. Um diesen Prozess zu beschleunigen, gibt es die Möglichkeit, für wenige Euro tausende Follower zu kaufen. Die deutsche Nachhaltigkeits-Influencerin Louisa Dellert, die heute knapp 400.000 Follower hat, gab vor wenigen Jahren zu: "Ich habe für zehn Euro 4000 Follower gekauft!"

Sie ist damit kein Einzelfall. Einer Studie nach, die dem Tagesspiegel vorliegt, hat schätzungsweise jeder zehnte Influencer Follower gekauft. 

BVB-Spielerfrau Cathy Hummels soll auf Instagram geschummelt haben

Steckt unter ihnen auch BVB-Spielerfrau Cathy Hummels, die auf Instagram über eine halbe Million Follower hat? Ende Juli des vergangenen Jahres will eine Studie herausgefunden haben, dass Cathy Hummels sage und schreibe 200.000 Likes für ihren Instagram-Account gekauft haben soll. "Leider werde ich den letzten Wochen immer wieder mit Schlagzeilen konfrontiert, die leider nicht der Wahrheit entsprechen", kommentierte Cathy damals. 

Und fügte noch hinzu: "Und jetzt soll ich über 200.000 Likes gekauft haben, in einem Monat? Ist das nicht ein bisschen viel, ein bisschen zu auffällig? Ich würde ja sagen, dass es das ist und jemand versucht, mir bewusst zu schaden." Was wirklich dahinter steckte, weiß wohl nur die Frau von BVB-Kicker Mats Hummels.

So erkennt ihr gekaufte Likes und Follower auf Instagram

Grund für die Annahme, dass Cathy Hummels Likes gekauft haben könnte, sei vor allem die Anzahl der Likes, die immer wieder und ganz plötzlich ansteigt. Doch es gibt auch noch eine andere Möglichkeit, um etwaige Schummeleien auf Instagram zu entlarven. Wie etwa Fake-Follower.

Hat ein Profil beispielsweise tausende Follower, aber kaum Interaktionen unter den Posts, könnte das ein Hinweis auf gekaufte Follower sein. Hier lohnt sich auch ein Blick auf die Follower-Liste an sich: Tauchen hier viele Accounts mit komischen Namen auf oder welche ohne jegliche Hinweise, handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um Fake-Accounts. 

Instagram: "Socialblade" entschärft falsche Follower

Wer auf Nummer sicher gehen will, checkt verdächtige Accounts auf "Socialblade" aus. Dort könnt ihr jeden Instagram-Namen eingeben und das Programm sagt euch, wie sich der Account in den vergangenen Monaten entwickelt hat. Stieg die Zahl der Follower in kürzester Zeit an (etwa von 100 auf 10.000) und folgte danach ein Plateau, ist das ein sicheres Anzeichen dafür, dass es sich um einen Account mit gekauften Followern handelt. 

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