Änderung bei Social-Media-App

Hammer bei Instagram: Plattform löscht Funktion – erste Nutzer sind schon betroffen

Instagram
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Instagram geht einen drastischen Schritt nach einiger Kritik von Nutzern.

Instagram plant eine große Veränderung. Einige Nutzer der App müssen daher schon jetzt auf eine Funktion bei Story und Feed verzichten.

Dortmund - Der Blick auf veröffentlichte Fotos als Story oder Beitrag gehört bei vielen Mitgliedern genauso zur täglichen Beschäftigung, wie selbst Bilder und Videos zu teilen. Doch der Social-Media-Dienst könnte vor allen den sogenannten Influencern bald einen Strich durch die Rechnung machen.

Soziales NetzwerkInstagram
Einführungsdatum6. Oktober 2010
EigentümerFacebook Inc.
Entwickelt vonKevin Systrom, Mike Krieger
AuszeichnungenShorty Award for Apps

Instagram: Müssen Nutzer bald auf spezielle Funktion verzichten?

Instagram ist mittlerweile nicht mehr nur ein privates Fotoalbum, sondern für einige Nutzer auch ihr Hauptberuf. Als Influencer werden sie dafür bezahlt, in ihren Stories und Beiträgen Produkte anzupreisen. Das könnte allerdings künftig schwieriger werden.

In der Story landen besonders bei Promis wie Mario Götzes Ehefrau Ann-Kathrin Götze auf Instagram nicht nur Schnappschüsse, die nach 24 Stunden gelöscht sein sollen, sondern auch Beiträge mit Werbung, auf die man seine Follower aufmerksam machen will. Darin scheinen viele Mitglieder der Social-Media-App aber keinen Mehrwert zu sehen. Daher machen die Entwickler nun kurzen Prozess.

Denn für einige User soll es diese Funktion aktuell schon nicht mehr geben. Damit reagiert das Unternehmen auf Kritik einiger Nutzer. Denn während diese Option vor allem Influencern zu mehr „Gefällt mir-Angaben“ verhelfen soll, scheinen die Fans mittlerweile genervt davon zu sein.

Instagram: Social-Media-App reagiert auf Kritik von Community

Wie Beiträge auf Twitter zeigen, läuft aktuell ein Test von Instagram. Das Unternehmen hat dabei für einige Nutzer die Funktion, Beiträge in der Story zu teilen, deaktiviert.

Über eine Benachrichtigung in der App werden die ausgewählten Probanden über die Änderung informiert, wie Social-Media-Experte Matt Navarra in einem Screenshot bei Twitter zeigt. Darin schreibt das Tochter-Unternehmen von Facebook, dass es damit auf die negativen Rückmeldungen reagiere. „Wir hören von unserer Community, dass sie weniger Feed-Posts in den Stories sehen will. Während des Tests ist es daher für dich nicht möglich, einen Beitrag in deiner Story zu teilen.“

Instagram sperrt aktuell eine spezielle Funktion für einige Nutzer.

In Deutschland können Instagram-Nutzer, die an der umstrittenen Funktion festhalten wollen, aber zunächst durchatmen. Denn nach Informationen des Portals Futurebiz habe die Social-Media-App den Test zwar bestätigt, doch bislang würden keine Accounts aus Deutschland zu der Testgruppe gehören.

Im Video: Möglicher Nachteil für Influencer wie Cathy Hummels auf Instagram

Das weltweit beliebte Unternehmen will durch die Abschaffung der besagten Funktion vermeiden, dass Nutzer denselben Beitrag mehrfach angezeigt bekommen. Wird ein Foto in der Story geteilt und man klickt darauf, gelangt man direkt zu dem Bild auf der entsprechenden Instagram-Seite. Doch zusätzlich wird der Beitrag auch noch ein drittes Mal auf der Startseite der Nutzer, also der sogenannten Timeline angezeigt. Damit soll künftig Schluss sein, wenn es nach der Social-Media-App geht.

Das könnte vor allem für die Business-Profile der Influencer, wie jener von BVB-Spielerfrau Cathy Hummels, ein Problem sein. Denn die Personen, die über Instagram ihr Geld verdienen, versuchen durch diese Funktion noch mehr User zu erreichen und so auch gleichzeitig „wertvoller“ zu werden für mögliche Werbepartner.

Instagram: Wird umstrittene Funktion auch in Deutschland gestrichen?

Inwiefern die Änderung wirklich umgesetzt und damit auch in Deutschland gültig wird, steht bislang noch nicht offiziell fest. Die Reaktionen auf die Nachricht bei Twitter zeigen allerdings, dass es zu dem Test geteilte Meinungen gibt. Während einige Personen den Schritt von Instagram nicht nachvollziehen können, scheinen auch manche Social-Media-Mitglieder enttäuscht zu sein von dem Schritt.

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