Langer Rückgabe-Zeitraum

Ikea-Rückruf: Fehler bei Geschirr kann schlimme Verbrennungen auslösen

Ikea ist aktuell von einem Rückruf betroffen. Kunden sollten bei einem Artikel besonders vorsichtig sein und ihn wieder zurückbringen.

Dortmund – Trotz geltender Gesetze und Standards kann bei Produktionen etwas schief gehen. Das ist offenbar auch Ikea bei einem Artikel passiert. Das schwedische Unternehmen ist nun von einem Rückruf betroffen.

UnternehmenIkea
GründerIngvar Kamprad
HauptsitzDelft, Niederlande

Rückruf bei Ikea: Möbelriese ruft Geschirr für Kinder zurück

Der schwedische Möbelriese bittet seine Kunden, kürzlich gekauftes Geschirr noch einmal genau zu überprüfen. Wer Teller, Schüsseln oder Becher aus den Serien „Heroisk“ und „Talrika“ gekauft hat, sollte diese besser nicht mehr verwenden. Wie Ikea miteilt, können diese zu Bruch gehen.

Und das scheinbar besonders in Verbindung mit heißen Lebensmitteln oder Wasser. In dem Fall können sie laut Ikea sogar zu Verbrennungen führen. Besonders heikel: Die bunte Produkt-Reihe Heroisk richtet sich vor allem an Kinder (aktuelle News zu Ikea bei RUHR24).

Die Geschirr-Reihe Heroisk von Ikea ist von einem Rückruf betroffen.

Ikea: Kinder-Geschirr Heroisk ist aktuell von Rückruf betroffen

Kunden, die Artikel aus den Geschirr-Reihen gekauft haben, sollen diese in ihrem Ikea-Einrichtungshaus zurückgeben. Grundsätzlich ist das in jeder Filiale möglich. Der volle Kaufpreis wird dabei natürlich zurückerstattet. Ein Kaufbeleg beziehungsweise Kassenbon ist dafür nicht notwendig.

Aber was, wenn die lokale Ikea-Filiale wegen der Corona-Pandemie aktuell nicht geöffnet hat? Laut Ikea ist der Rückgabe-Zeitraum für das Produkt verlängert. Bei Ikea-Einrichtungshäusern, die aktuell nur „Click & Meet“ anbieten, kann das Geschirr auch zu einem späteren Zeitpunkt zurückgegeben werden.

Weitere Informationen gibt es unter www.ikea.de oder unter der kostenlosen Ikea-Rufnummer 0800-2255453.

Immer mehr Rückrufe in Deutschland? Das steckt dahinter

Inzwischen kommt es immer häufiger dazu, dass Produkte zurückgerufen und aus dem Verkauf genommen werden. Das liegt aber nicht an der minderen Qualität der angebotenen Produkte. Die Standards in Deutschland sind weiterhin hoch (mehr Rückrufe & Warnungen bei RUHR24).

Hersteller stehen schlicht noch stärker in der Pflicht als früher. Allein in der Lebensmittelbranche werden jährlich über 500.000 Betriebe der rund 1,2 Millionen registrierten Unternehmen kontrolliert. Bei dem Wissen oder der Vermutung, dass Gefahr vom Produkt ausgehen könnte, muss die zuständige Behörde umgehend informiert werden.

Rubriklistenbild: © Federico Gambarini/dpa

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