Mehrkosten wegen Corona

Strom sparen im Homeoffice: Fünf hilfreiche Tipps für die Arbeit im Eigenheim

Wegen der Coronavirus-Pandemie arbeiten derzeit viele Menschen im Homeoffice. Das steigert den Stromverbrauch. Fünf Tipps helfen beim Sparen.

Das Homeoffice wirkt sich auf die Stromrechnung aus.

Dortmund - Der beinahe ganz gewöhnliche Sommer ist zu Ende. Mit dem stetigen Anstieg der Coronavirus-Fallzahlen in Deutschland kehren viele Berufstätige zurück ins Homeoffice.

Strom sparen im Homeoffice: PC für Pause und Unterbrechungen in den Energiesparmodus setzen

Der PC steckt wieder daheim in der Steckdose, der Kaffee kommt aus der eigenen Maschine und auch das Mittagessen wird in der privaten Küche aufgewärmt. Das wirkt sich mitunter spürbar auf die Stromrechnung aus - muss es aber nicht. Mit diesen fünf Tipps könnt ihr im Homeoffice eine Menge Strom sparen.

Tipp 1: Nicht nur in der Mittagspause, sondern auch bei kleineren Unterbrechungen lohnt es sich, den PC in den Energiesparmodus zu versetzen. Ein Windows-PC bietet diese Funktion über die Ein/Aus-Schaltfläche nach einem Klick auf die Windows-Flagge am unteren linken Bildrand. Wer einen Mac-Computer benutzt, kann den „Ruhezustand“ über die „Apple“-Schaltfläche aktivieren. Anderenfalls läuft der PC acht Stunden lang im Vollbetrieb und verbraucht entsprechend Strom.

Das Homeoffice wirkt sich auf die Stromrechnung aus.

Homeoffice wegen Corona: Mit ausschaltbaren Steckdosenleisten lässt sich Strom sparen

Tipp 2: Schafft euch für euren Arbeitsplatz ausschaltbare Steckdosenleisten an. So könnt ihr nach getaner Arbeit sicher sein, dass nicht nur der heruntergefahrene PC, sondern auch alle Bildschirme und sonstigen elektronischen Geräte an eurem Arbeitsplatz wirklich ausgeschaltet sind. Das Ausschalten der gesamten Steckdosenleiste spart nicht nur Strom - es ist auch ein symbolischer Startklick in den wohlverdienten Feierabend.

Tipp 3: Die kalten Wintermonate besitzen die unschöne Eigenschaft, nur wenige Stunden vollstes Tageslicht anzubieten. Wer nicht gerade den Luxus genießt, nur von 10 bis 15 Uhr im Homeoffice tätig sein zu müssen, kommt nicht drumherum, einige Stunden vor Sonnenauf- beziehungsweise nach Sonnenuntergang zu arbeiten. Damit ihr trotzdem nicht im Dunkeln sitzt, ist spätestens jetzt der Zeitpunkt, alle alten Glühbirnen und Halogenlampen durch die energiesparenden LED-Lampen zu ersetzen.

Strom sparen im Homeoffice: Spätestens jetzt ist die Zeit, alte Lampen gegen energiesparende LED-Leuchten auszuwechseln.

Tipp 4: Unser vierter Tipp zum Strom sparen im Homeoffice betrifft vor allem die Haushalte, in denen mehr als eine Person von daheim arbeitet: Koordiniert euch bei den Essenszeiten. Wenn gemeinsam gegessen wird, muss der Herd nicht für jede Mittagspause einzeln angemacht werden. Wer auf Tiefkühlkost zurückgreift, kann zudem auf das Vorheizen des Backofens verzichten - in den meisten Fällen ist das sowieso reine Energieverschwendung.

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Video: Arbeiten im Homeoffice: So wichtig sind klare Grenzen

Tipp 5: Zu guter Letzt gilt es auf die richtige Raumtemperatur im Homeoffice zu achten. Denkt dran: Das Homeoffice bietet euch die einmalige Gelegenheit, die Temperatur am Arbeitsplatz mit Fenster und Heizung ganz nach eurem persönlichen Gusto zu regulieren. Weit und breit gibt es keine Arbeitskollegen, die euch lauthals oder ganz subtil durch das angestrengte Überziehen einer dicken Winterjacke auf ihre Unzufriedenheit mit der Raumtemperatur hinweisen. Heizt wie ihr möchtet - nicht weniger, aber vor allem nicht mehr.

Für viele Arbeitgeber und Arbeitnehmer war der Umzug in das Homeoffice ausgelöst durch die Corona-Pandemie in diesem Jahr unbekanntes Terrain. Ein Übersicht, welche Rechten und Pflichten es im Homeoffice gibt, findet ihr hier. *WA.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Sebastian Gollnow/dpa