Bild: Christin Klose/dpa-tmn

Es ist heiß in Deutschland – die Temperaturen kletterten im Revier weit über 30 Grad. Auch am Wochenende wird es wieder ziemlich heiß. Gerade dann ist es wichtig, viel Wasser zu trinken. Aber wie viel? Und geht auch was anderes, als Wasser?

  • 1,5 Liter pro Tag werden empfohlen – doch das ist kein fester Wert.
  • Wassermangel hat schwere Folgen.
  • Es gibt verschiedene gute Durstlöscher.

Der menschliche Körper besteht zur Hälfte aus Wasser. Klar, dass es deshalb wichtig ist, viel zu trinken. Ein Erwachsener Mensch, so schreibt die deutsche Gesellschaft für Ernährung, braucht 1,5 Liter Wasser pro Tag – mindestens.

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Bei Hitze, extremer Kälte, Fieber, Erbrechen und Durchfall muss man erheblich mehr trinken. Auch Sport und körperlich anstrengende Arbeit sollte man mit deutlich mehr Wasser belohnen – da kann der Körper auch mal pro Stunde (!) 0,5 bis 1 Liter zusätzliches Wasser fordern.

Diese Nachricht dürfte deshalb viele aufatmen lassen: Ab kommender Woche soll das Wetter im Ruhrgebiet und in NRW kühler werden.

Wassermangel hat schwere Folgen

Die 1,5 Liter sind also kein fester Maßstab. Zu viel Flüssigkeit schadet einem gesunden Menschen nicht – alles Überschüssige sortiert der Körper über die Nieren einfach wieder aus.

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Trinkt man (ohne Hitze, Sport, Krankheiten oder ähnliches) nur einen Liter Wasser pro Tag oder weniger, hat der Körper nicht genug Flüssigkeit im Körper zur Verfügung.

Das hat viele negative Folgen: Das Blut wird dicker und kann nur noch langsamer fließen. Man bekommt Kopfschmerzen, die Leistungsfähigkeit des Körpers lässt nach und man wird unkonzentriert und müde. Auch Verstopfung und bei älteren Menschen Verwirrtheit kann der Wassermangel verursachen.

Wer viel trinken will und am liebsten Mineralwasser trinkt, sollte laut Stiftung Warentest auf das Wasser von Edeka zurückgreifen.

Durstlöscher: Wasser, Tee, Saftschorlen

Ohne feste Nahrung kann ein Mensch länger als einen Monat verzichten – ohne Wasser kommt man dagegen nicht länger als zwei bis vier Tage aus. Der Flüssigkeitsmangel führt zu einem lebensbedrohlichen Kreislauf- und Nierenversagen.

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Doch auch Ernährung ist wichtig: Einen Liter Flüssigkeit pro Tag nehmen wir durch feste Nahrung auf. So kommen wir, zusammen mit den 1,5 Litern durch trinken, auf 2,5 Liter Wasser pro Tag – ein Richtwert, den viele Experten empfehlen.

Die besten Getränke gegen den Durst sind Wasser, Kräuter- und Früchtetees ohne Zucker sowie Saftschorlen, bestehend zu einem Viertel aus Saft. Übrigens hat das Leitungswasser in Dortmund eine Top-Qualität. Das hat Stiftung Warentest bestätigt.

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Kaffee und schwarzer und grüner Tee sind Genussmittel, keine Durstlöscher. Bei Erwachsenen sind drei bis vier Tassen pro Tag aber vollkommen in Ordnung. Dabei sollte man aber natürlich auch dafür sorgen, dass die Temperatur in der Wohnung erträglich bleibt. Regelmäßiges Lüften und danach alles verrammeln kann helfen.

Immer ein Glas Wasser in Sichtweite haben

Softdrinks als Durstlöscher sind nicht gerade ideal. In ihnen steckt viel Zucker, was dazu führt, dass das Karies- und Diabetesrisiko steigt. Lightgetränke sind dazu auch keine wirkliche Alternative. Zwar nimmt man mit denen weniger Kalorien und Zucker zu sich, aber trotzdem gewöhnt man sich zu sehr an den süßen Geschmack.

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Besser ist: einfach immer ein Glas Wasser in Sichtweite haben, sowohl bei der Arbeit als auch beim Fernsehen, damit man regelmäßig trinkt. Auch bei jeder Mahlzeit sollte man ein Glas Wasser trinken.

Mit einem Wassersprudler muss man nicht mal schwere Kästen schleppen. Aber welches Modell ist das Beste? Stiftung Warentest hat sieben Wassersprudler untersucht, darunter auch Sodastream-Modelle.