Symptome als Warnung

Hitze-Welle in Deutschland und NRW: Schneller Haut-Test zeigt Flüssigkeitsmangel an

Die erste Hitzewelle rollt über Deutschland. Da ist Schwitzen an der Tagesordnung, denn die Wärme fordert den Körper. Einige Symptome warnen vor Flüssigkeitsmangel (Dehydration).

Dortmund – Die Suppe läuft - allerdings nicht die Kehle hinunter, sondern die Stirn hinab. Angesichts der Hitze und Temperaturen über 36 Grad in Deutschland ist derzeit niemand vor Schweißausbrüchen gewappnet.

FlüssigkeitWasser
Siedepunkt100 Grad
Schmelzpunkt0 Grad

Sommer-Wetter in Deutschland – Körper reagiert mit Symptomen auf Wassermangel (Dehydration)

Dafür braucht es nicht mal sportliche Betätigung: Schon der Gang zum Supermarkt lässt die Schweißperlen auf der Stirn erscheinen, auch in der Wohnung steht die Luft – hierfür sorgen allerdings praktische Tipps für die gewünschte Kühle –, auch beim Sonnenbaden bleibt kaum einer bei der Hitze trocken.

Bei einer solchen Natur-Sauna muss jeder aufpassen, genug zu trinken. Sonst droht ein Kollaps, die Gesundheit ist gefährdet. Symptome warnen die Betroffenen jedoch vor. Allerdings gibt es auch einige Tipps und Tricks, um frühzeitig zu überprüfen, ob man einen Flüssigkeitsmangel hat.

Super-Hitze in Deutschland: Haut-Test als einfachen Hinweis für einen gesunden Wasserhaushalt

Bei der aktuellen Hitze gibt es einen schnellen Weg, um den Wasserhaushalt im Körper zu überprüfen: den Haut-Test. Er zeigt den Spannungszustand, den sogenannten Turgor, der Haut. Die Durchführung ist ganz simpel. Mit Daumen und Zeigefinger zieht man auf dem Handrücken eine Falte nach oben und lässt anschließend los.

Geht die Haut sofort wieder zurück in ihre ursprüngliche Form, ist der Hautturgor normal und elastisch. Es fehlt keine Flüssigkeit. Bleibt die Falte jedoch nach dem Loslassen stehen, ist die Spannung der Haut vermindert. Wasser fehlt. Das macht sich übrigens auch am Hautzustand bemerkbar: Sind Haut und Schleimhäute trocken, herrscht ein Flüssigkeitsdefizit (mehr Lifehacks auf RUHR24).

Hammer-Hitze und die Gefahren: Symptome warnen vor Flüssigkeits-Mangel – schnell Wasser trinken

Es gibt allerdings noch weitere Indizien, die auf einen Wassermangel (auch Dehydration genannt) hinweisen, berichtet der Informationsdienst Wissenschaft. So kann schon das morgendliche Wasserlassen ein Warnsignal des Körpers sein, dass Flüssigkeit fehlt: Denn ist der Urin auffällig dunkel, fehlt in der Regel Wasser. Außerdem macht sich die Knappheit auch an der Menge bemerkbar: Hat der Körper zu wenig, was er abgeben kann, gibt er dementsprechend weniger ab.

Allerdings kann der Körper auch wesentlich extremer auf zu wenig Wasser reagieren. Wenn einem schwindelig wird und das Herz das Tempo erhört ist es allerhöchste Zeit, die Systeme zu fluten und dem Körper Wasser zu gewähren. Denn mit Schwindel oder Herzrasen schlägt das Kreislaufsystem Alarm. Auch eine schnelle und unerklärbare Gewichtsabnahme bei der aktuellen Hitze ist ein Warnsignal (mehr News zum Wetter und Klima auf RUHR24).

Ausreichend Flüssigkeit bei Hitze: Auf folgende Symptome kann und sollte man achten – eine Übersicht

  • Haut-Test
  • Menge und Farbe des Urins überprüfen
  • Symptome wie Schwindel oder Herzrasen
  • Schnelle Gewichtsreduktion ohne offensichtliche Gründe

Hitze brütet über Deutschland: Zu wenig Wasser birgt Gefahr – mehrere Symptome warnen

Gerade bei solchen Temperaturen ist es umso wichtiger, auf den eigenen Körper zu hören. Ihn nicht zu überlasten und ihm die nötigen Mineralien und ausreichend Flüssigkeit zu geben. Wie 24vita* berichtet, ist es auch wichtig, mehr als das empfohlene Minimum von 1,5 Litern am Tag zu trinken. „Beim Trinken ruhig Gas geben“, rät Christoph Liebich, Hautarzt aus München, gegenüber dem Portal. Dann kann der Sommer auch bei extremer Hitze genossen werden. *24vita ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA

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