Temperaturen am Anschlag

Sommer: Neuer Google-Service zeigt extreme Hitze-Hotspots an – und warnt vor Gefahr

Lange wurde der Sommer in NRW herbeigesehnt – und er ließ sich nicht zweimal bitten: Mit voller Power ist die große Hitze jetzt eingekehrt. Die Temperaturen sind sogar besorgniserregend.

Dortmund – Bei solchem Wetter bleibt einem fast nur noch die Möglichkeit, die Sachen zu packen und ab an einen Kanal, einem See oder ins Freibad. Abkühlung ist kaum anders möglich. Insbesondere bei solchen Temperaturen ist viel trinken nötig, sonst endet der Sommer-Tag schnell im Hitzeschlag. Es ist so heiß, dass Hitzewarnungen den Blick auf die Karte beherrschen.

JahreszeitSommer
Beginn21. Juni 2021
Ende22. Sept. 2021

Hitzewarnung in NRW: Besonderes Feature bei Google zeigt, welche Orte betroffen sind

Wer aktuell den Service Google-Maps im Handy gecheckt hat, dem könnte etwas aufgefallen sein: Die Karte zieren viele rote Punkte. Das sind aber nicht etwa Zielmarkierungen oder Stecknadeln, Google weist in der App auf die Orte, in denen eine aktuelle Hitzewarnung gilt (mehr zu Wetter und Klima auf RUHR24).

Die Daten bezieht die Suchmaschine vom Deutschen Wetterdienst (DWD). NRW-weit gibt es aktuell kein kühles Plätzchen – zumindest nicht außerhalb geschlossenen Räumen. Selbst über die Grenzen des Bundeslandes hinaus gelten extreme Temperaturen. Hitze in ganz Deutschland. Nur einige Teile in Bayern, in den östlichen Bundesländern und im Norden sind von Warnungen verschont.

Hitzewarnung bei Google: Informationen beim DWD – bestimmte Orte müssen Temperatur übersteigen

Der DWD ruft zwei Arten von Hitzewarnungen aus: die erste bei einer starken Wärmebelastung. Sie tritt ein, wenn die gefühlte Temperatur am frühen Nachmittag bei etwa 32 Grad oder darüber liegt. Manchmal kommt es sogar bei niedrigeren Temperaturen zu einer Hitzewarnung, wenn ein sogenannter Akklimatisationseffekt – also ein zu drastischer Wetterumschwung – befürchtet wird. Eine Warnung wird erst ausgesprochen, wenn diese Gradzahl zwei Tage in Folge überschritten wird.

Sollte die gefühlte Temperatur am frühen Nachmittag einen Wert von 38 Grad überschreiten, wird vor einer extremen Wärmebelastung gewarnt. In weiten Teilen von NRW herrscht derzeit eine Hitze von etwa 36 Grad. Bei Google Maps sind dementsprechend bisher nur die Hitzewarnung bei einer starken Wärmebelastung ausgerufen.

Hitze in NRW: Sahahra-Wetter birgt Gefahren – angemessener Schutz bei Hitzewarnungen

Um sich bei einer Hitzewarnung und dem Sahara-Sommer zu schützen, gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten. Allen voran ist viel trinken nötig. Der Körper reagiert bei extremer Hitze und Wassermangel mit heftigen Symptomen – mit einem leichten Trick kann aber überprüft werden, ob der Flüssigkeitshaushalt stimmt.

Außerdem rät der DWD sich von der direkten Sonne fern- und sich in der Wohnung aufzuhalten, die mit simplen Tricks zum kühlen Paradies wird.

Hitzewarnung in NRW: Tipps vom DWD zum Schutz vor Sonne und Hitze

  • Hitze meiden: Nicht direkt in die Sonne gehen – insbesondere nicht zur heißesten Nachmittagszeit. Sport und andere körperliche Aktivitäten im Freien sollten in den frühen Morgenstunden unternommen werden.
  • Kühle Wohnung: Es gibt einige Tricks, für eine angenehme Temperatur in der Wohnung. Unter anderem Lüften und auch für die Wohnung gilt, direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden.
  • Ausreichend Flüssigkeit- und Elektrolytzufuhr, Körper kühlen: Viel trinken, kühle Dusche oder Bad.

Wer dann doch mal in die Sonne muss, sollte natürlich auch seine Haut schützen. Eine Sonnencreme mit ausreichend hohem UV-Index Schutz ist eine gute Vorsorge. Hier sollten Verbraucher allerdings aufpassen. Eine alte Sonnencreme kann Krebs auslösen, warnen Experten.

Rubriklistenbild: © Denis Charlet/AFP/Collage: RUHR24

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