Unverträglichkeiten

Histaminintoleranz: Diese Tests sind laut Experten sinnvoll

Eine Frau hat starke Bauschmerzen (Symbolbild).
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Bauchschmerzen und Hautrötungen sind typische Symptome bei einer Histaminunverträglichkeit (Symbolbild).

Eine Histaminunverträglichkeit kann zu vielfältigen Symptomen führen. Entsprechende Labortests bleiben jedoch häufig ohne Befund.

München – Treten nach dem Verzehr bestimmter Lebensmittel immer wieder Symptome wie Magen-Darm-Beschwerden oder Hautprobleme auf, kann eine Unverträglichkeit gegenüber Histamin dahinterstecken. Während sich Intoleranzen gegen Laktose oder Fruktose allerdings durch spezielle Tests nachweisen lassen, ist die Diagnose bei einer Histaminintoleranz meist eher schwierig. Oft sind die Symptome unspezifisch und Untersuchungen ergeben kein klares Krankheitsbild. Bisher gibt es zudem keine aussagekräftigen Labortests zur eindeutigen Diagnose der Histaminunverträglichkeit. In der aktuell überarbeiteten Leitlinie zum Vorgehen bei Verdacht auf Unverträglichkeit gegenüber oral aufgenommenem Histamin haben Experten nun die diagnostischen und therapeutischen Ansätze überarbeitet.
Welche Tests es gibt und welchen Beitrag diese zur Diagnose einer Histaminintoleranz leisten, verrät 24vita.de*.

Histamin gehört zu den biogenen Aminen. Diese Botenstoffe regulieren wichtige Funktionen wie die Darmbewegung und den Schlaf-wach-Rhythmus. Normalerweise sorgt das Enzym Diaminoxidase (DAO) dafür, dass der Botenstoff in nicht zu hohen Mengen im Körper vorhanden ist. Bei Menschen mit einer Histaminunverträglichkeit ist die Funktion des Enzyms allerdings gestört. Neben einem Bluttest stehen Betroffenen auch Untersuchungen des Stuhls, Darms oder des Urins zur Auswahl. Diese Verfahren sind allerdings nicht besonders aussagekräftig und eine klare Diagnose kann meist nur durch Mithilfe der Betroffenen erfolgen.*24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.